❓ Wasserwerk - Grenzüberschreitende Trink- und Abwasserströme zwischen Brandenburg und Berlin – Werke, Mengen, Vorfluter und Verbleib
📋 Worum geht es?
Der Fragesteller möchte wissen, wie Trinkwasser und Abwasser zwischen Brandenburg und Berlin länderübergreifend fließen, da die Berliner Wasserbetriebe in Brandenburg Trinkwasser fördern und Abwasser von Randgemeinden behandeln. Es geht um die mengen- und ortsgenaue Erfassung von Wasserwerken, Förderanlagen, Kläranlagen und den betroffenen Gewässern (Vorflutern) wie Spree und Havel, die teils durch beide Bundesländer verlaufen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Brandenburger Wasserwerke und Förderanlagen, die Berliner Wasserbetriebe (BWB), die Klärwerk Wansdorf GmbH, Brandenburger Kläranlagen, Gemeinden und Landkreise mit grenzüberschreitender Wasser- und Abwasserinfrastruktur sowie die Gewässer Spree, Havel, Elbe und Oder.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller fragt: 1) Welche Brandenburger Wasserwerke/Förderanlagen liefern Trinkwasser an Berlin, mit Angaben zu Standort, Betreiber, bewilligter und tatsächlicher Jahresförderung sowie abgegebener Menge an Berliner Abnehmer; 2) welche Trinkwassermengen die BWB umgekehrt an Brandenburger Abnehmer abgegeben haben; 3) wie dargebotsbedeutsam die Landesregierung die Brandenburger Abschnitte länderübergreifender Vorfluter einschätzt, insbesondere nach Aufnahme von Berliner Abwasser, und ob sie die Mengen beziffern kann; 4) zu welchen Anteilen gereinigtes Abwasser aus Brandenburger Kläranlagen a) als Rohwasser verfügbar wird, b) in steuerbaren Speichern/Leitungen verbleibt, oder c) ohne Rückgewinnung in Richtung Elbe, Havel, Oder bzw. Nord- oder Ostsee abgeführt wird; 5) welche rechtlichen, qualitativen oder infrastrukturellen Hemmnisse einer gezielten Wiederverwendung von Klarwasser aus BWB- oder Wansdorf-Anlagen in Brandenburg entgegenstehen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Lars Günther (AfD-Fraktion) eingereicht und am 17.09.2026 eingegangen und ausgegeben. Eine Antwort der Landesregierung ist im Dokument nicht enthalten. Der Fragesteller verweist auf die Lageberichte „Kommunale Abwasserbeseitigung im Land Brandenburg“ als bestehende Datenquelle für abgegebene Abwassermengen.