❓ Schädling - Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in Brandenburg - Bestand, Schäden und Bekämpfungsmaßnahmen
📋 Worum geht es?
Die Anfrage behandelt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) in Brandenburg. Laut Dokument wurde am 17. Juli 2026 in Eisenhüttenstadt (Landkreis Oder-Spree) erstmals ein Nest mit einer fortpflanzungsfähigen Königin entdeckt; die Landesregierung teilte dies am 23. Juli 2026 mit (Pressemitteilung 156/2026), das Nest wurde am 24. Juli 2026 vom Landesamt für Umwelt mit Unterstützung der Feuerwehr beseitigt. Die Landesregierung bezeichnet die Art laut Anfrage selbst als invasiv und als potenzielle Gefahr für Imkerei, Landwirtschaft und biologische Vielfalt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind laut Dokument Imkerinnen und Imker, die Landwirtschaft sowie die biologische Vielfalt in Brandenburg, insbesondere im Landkreis Oder-Spree bzw. der Stadt Eisenhüttenstadt. Genannt werden zudem das Landesamt für Umwelt, Kommunen und die örtliche Feuerwehr.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller möchte wissen: (1) welche Meldungen, Sichtungen und Nachweise seit Beginn der Erfassung registriert wurden, aufgeschlüsselt nach Datum, Ort und Bestätigungsstatus; (2) wie viele bestätigte Nester entfernt wurden; (3) welche bestätigten Nester nicht entfernt wurden und warum; (4) welche Kosten für Nestsuche und -entfernung entstanden sind; (5) welche Erkenntnisse zu Schäden an Honigbienenvölkern, Jagddruck und Auswirkungen auf Wildbienen/Hummeln vorliegen; (6) ob ein systematisches Monitoring erfolgt und in welcher Form; (7) falls nicht, ob ein solches geplant ist; (8) welche personellen und finanziellen Kapazitäten für Nestsuche und -entfernung bereitstehen; (9) welche Unterstützungsmaßnahmen für Imker existieren; (10) ob eine Anpassung der Maßnahmen geplant ist, insbesondere eine stärkere Beteiligung von Imkern und Grundstückseigentümern.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Im Fragetext selbst werden folgende Fakten genannt: Erstnachweis der Art in Deutschland 2014; Nestfund in Eisenhüttenstadt am 17.07.2026 mit fortpflanzungsfähiger Königin; Mitteilung der Landesregierung am 23.07.2026 (Pressemitteilung 156/2026); Beseitigung des Nestes am 24.07.2026 durch das Landesamt für Umwelt mit Unterstützung der Feuerwehr.
⚡ Einordnung
Eingereicht von der AfD-Fraktion (Abgeordneter Lars Günther) als Kleine Anfrage Nr. 1291 an die Landesregierung. Eine Antwort der Landesregierung ist im vorliegenden Dokument nicht enthalten. Das Dokument verweist auf die Pressemitteilung 156/2026 der Landesregierung vom 23.07.2026. Laut dieser Mitteilung bezeichnet die Landesregierung die Art als invasiv und als potenzielle Gefahr für Imkerei, Landwirtschaft und biologische Vielfalt und erklärt, im Osten Deutschlands bestehe noch die Chance, eine Ansiedlung zu verhindern oder zu verzögern, weshalb entdeckte Nester umgehend beseitigt werden sollen.