❓ Straße - Aktuelle Sperrung und Zukunft der Ortsverbindung zwischen Zesch am See und Egsdorf
📋 Worum geht es?
Die Anfrage betrifft die Wegeverbindung zwischen Zesch am See (Landkreis Teltow-Fläming) und Egsdorf (Landkreis Dahme-Spreewald), die seit Jahrzehnten als direkte Verbindung zwischen beiden Orten genutzt wird. Laut Fragesteller hat ein privater Grundstückseigentümer die Befahrung eines Abschnitts mit Pkw untersagt, worüber nach Angaben der Fragesteller auch Medien berichtet hätten. Bereits 2013 sei die Verbindung Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage gewesen, wobei die damals diskutierten Ausbau- und Fördermaßnahmen laut Fragesteller nicht umgesetzt worden seien.
👥 Wer ist betroffen?
Nach Angaben der Fragesteller sind die Einwohner und örtlichen Unternehmen von Zesch am See und Egsdorf betroffen, da die Sperrung einen Umweg von 15 Kilometern bedeute. Betroffen sind zudem die Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald sowie die zuständigen Landesbehörden.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen die Landesregierung: 1) welche Erkenntnisse zum gegenwärtigen straßenrechtlichen Status der Verbindung vorliegen; 2) welche Erkenntnisse zur berichteten Untersagung des Pkw-Verkehrs vorliegen und wie die Befahrbarkeit rechtlich einzuordnen ist; 3) welche Prüfungen und Abstimmungen zu einer dauerhaften öffentlichen Nutzung seit 2013 stattgefunden haben und mit welchem Ergebnis; 4) welche rechtlichen Voraussetzungen nach dem Brandenburgischen Straßengesetz und dem Waldgesetz des Landes Brandenburg für eine dauerhafte öffentliche Nutzung für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr erfüllt werden müssten; 5) welche landesseitigen Fördermöglichkeiten für Ausbau oder Ertüchtigung bestehen und welche Voraussetzungen Kommunen und Landkreise dafür erfüllen müssten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Gunnar Lehmann (BSW-Fraktion) eingereicht. Die Fragesteller verweisen auf eine Berichterstattung der MAZ-online vom 09.10.2026 sowie auf eine frühere parlamentarische Anfrage aus Februar 2013 zum selben Thema. Eine Antwort der Landesregierung liegt im vorliegenden Dokument nicht vor.