📄 Schienenersatzverkehr in der Hansastraße und Zingster Straße transparent machen
📋 Worum geht es?
Die Anfrage betrifft den ab dem 9. März 2026 für fünf Monate eingerichteten Schienenersatzverkehr in der Zingster Straße in Berlin-Hohenschönhausen, der mit Bauarbeiten an der Hansastraße zusammenhängt. Betroffen sind die Straßenbahnlinien M4 und M5. Die BVG saniert dabei auch die Gleisschleife Zingster Straße als Begleitmaßnahme.
👥 Wer ist betroffen?
Anwohner und Fahrgäste in Berlin-Hohenschönhausen sowie Nutzer der Straßenbahnlinien M4 und M5; die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) als ausführendes Unternehmen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller möchte wissen: 1) Aus welchen Gründen der Schienenersatzverkehr in der Zingster Straße für fünf Monate eingerichtet wird und warum auch die Linie M5 betroffen ist. 2) Welcher sachliche und bauliche Zusammenhang zu den im Herbst 2025 begonnenen Arbeiten an der Hansastraße besteht. 3) Warum die Bauzeit fünf Monate beträgt und welche Maßnahmen die Belastungen für Anwohner und Fahrgäste reduzieren sollen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Laut Antwort der Senatsverwaltung, die eine Stellungnahme der BVG wiedergibt: Die Gleise der Gleisschleife Zingster Straße werden als Begleitmaßnahme zur Sanierung der Hansastraße mitsaniert, da die Anlagen sanierungsbedürftig sind und die Zingster Straße während der Vollsperrung der Hansastraße ohnehin nicht angefahren werden kann; so werde eine separate Sperrung vermieden. Die Bauarbeiten an der Hansastraße erfolgen laut BVG in zwei Bauphasen eines Gesamtprojekts; die erste Bauphase begann im Herbst 2025, der Abschnitt wurde am 12.12.2025 vorübergehend wieder in Betrieb genommen, um eine vollständige Sperrung während der Weihnachtszeit und Frostperiode zu vermeiden. Die BVG bezeichnet die veranschlagte Bauzeit von fünf Monaten für die Gleisinstandsetzung als realistisch angesetzt; es sei ein Verkehrskonzept sowie ein getakteter Schienenersatzverkehr eingerichtet worden, und Anwohner seien bereits 2025 über Infoblätter und die Unternehmenswebsite informiert worden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Prof. Dr. Martin Pätzold (CDU) am 2. März 2026 eingereicht; die Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt datiert vom 17. März 2026 und liegt vollständig vor. Die inhaltlichen Antworten stammen laut Senatsverwaltung von der BVG, die um Stellungnahme gebeten wurde, da der Senat die Sachverhalte nicht aus eigener Zuständigkeit beantworten kann. Genannt werden die Daten: Beginn des Schienenersatzverkehrs am 9. März 2026, Dauer von fünf Monaten, vorübergehende Wiederinbetriebnahme der ersten Bauphase am 12.12.2025.