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BerlinSchriftliche AnfrageCDU

📄 Senke in der Straße „Zur Fähre“ in Müggelheim - Stand der Bearbeitung und geplante Maßnahmen

31. März 2026Dokument 19/25449 · WP 19Berlin
Dr. Martin Sattelkau
StraßensenkeEntwässerungFahrbahnschädenMüggelheimStraßenunterbau
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Der Fragesteller thematisiert eine seit mehr als zwei Jahren bestehende Senke in der Straße „Zur Fähre“ in Berlin-Müggelheim, in der es laut Anwohnerinnen und Anwohnern regelmäßig zu erheblichen Wasseransammlungen auf Fahrbahn und Seitenbereich kommt. Er fragt nach dem Bearbeitungsstand beim Bezirksamt Treptow-Köpenick, den bisherigen Untersuchungen zur Ursache, geprüften Lösungsvarianten sowie einem Zeitplan für eine dauerhafte bauliche Lösung.

👥 Wer ist betroffen?

Anwohnerinnen und Anwohner der Straße „Zur Fähre“ in Müggelheim, insbesondere Fußgängerinnen und Fußgänger, Kinder, ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen; zuständig ist das Bezirksamt Treptow-Köpenick.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller fragt: seit wann die Senke bekannt ist und welche Bearbeitungsschritte erfolgten; welche fachlichen Untersuchungen zur Ursache der Wasseransammlungen durchgeführt wurden; welche baulichen Lösungsvarianten geprüft und wie sie bewertet wurden; welche Gründe eine bauliche Lösung bislang verhindert haben; welche Maßnahmen das Bezirksamt nun plant; und bis zu welchem Zeitpunkt eine dauerhafte Lösung umgesetzt werden soll.

🔎 Was wurde geantwortet?

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick teilt mit, dass die Fahrbahn durch wiederholtes Auftragen von Asphalt bereits stark befestigt ist, die darunterliegenden Schichten aber aus nicht standfester Mudde und Torf bestehen, deren Festigkeit stark vom Wassergehalt abhängt. Das ursprünglich geplante Anlegen von Entwässerungsmulden wurde verworfen, weil das Wasser dadurch nicht abgeführt werden kann. Eine weitere Erhöhung der Fahrbahn sei ebenfalls nicht sinnvoll, da sie die Auflast auf den instabilen Boden erhöhen und erneut zu einer Absenkung führen würde. Ein diskutierter „Brückenbau“ über den Bereich sei laut Bezirksamt technisch sehr aufwändig und wirtschaftlich nicht vertretbar. Das Bezirksamt kommt zu dem Schluss, dass es derzeit keine befriedigende technische Lösung gebe; ein konkreter Zeitplan könne nicht genannt werden, man verfolge das Anliegen aber weiter.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der CDU-Fraktion (Abgeordneter Dr. Martin Sattelkau) eingereicht; eine Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt liegt vor, basierend auf einer Stellungnahme des Bezirksamts Treptow-Köpenick. Das Bezirksamt verweist auf eine frühere Schriftliche Anfrage, Drucksache 19/17839, vom 10. Januar 2024 zum selben Thema. Laut Bezirksamt gibt es derzeit keine technisch und wirtschaftlich vertretbare dauerhafte Lösung; ein konkreter Zeitplan für eine Umsetzung wird nicht genannt.

Quelle: Berlin, Dokument 19/25449, Wahlperiode 19, eingereicht 9. März 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.