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BerlinSchriftliche AnfrageBündnis 90/Die Grünen

📄 Was geschieht mit der Remise in der Brunnenstraße?

30. März 2026Dokument 19/25492 · WP 19Berlin
Daniela Billig
RemiseRückbauDenkmalpflegeBarrierefreiheitSanierung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Fragestellerin erkundigt sich nach den Planungen für die sogenannte Remise auf dem Grundstück Brunnenstraße 188-190, einen Gebäudeanbau, der seit Jahren verschiedenen Nutzungen diente. Die Landesregierung antwortet, dass die Remise im Zuge der geplanten Sanierung des Hauptgebäudes zurückgebaut werden soll.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die Senatsverwaltung für Finanzen, die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) als Verwalterin des Immobiliensondervermögens, die Denkmalpflege sowie frühere und künftige Nutzer der Räumlichkeiten in der Brunnenstraße 188-190.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragestellerin fragt, welche Planungen der Kulturverwaltung für die Remise bestehen, ob andere Senatsverwaltungen eigene Planungen verfolgen, welche Nutzungen seit dem Jahr 2000 im Gebäude untergebracht waren und aus welchem Baujahr die Remise stammt.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass die Remise wegen mangelhafter, wirtschaftlich nicht erhaltbarer Bausubstanz und fehlender Barrierefreiheit zurückgebaut wird; die Rückführung der Gebäudekubatur in den Ursprungszustand werde von der Denkmalpflege befürwortet. Durch den Rückbau gehe keine nennenswerte Anzahl an Arbeitsplätzen verloren, da Räume im Hauptgebäude wieder als Büroräume nutzbar würden. Weitere Senatsverwaltungen verfolgten keine eigenen Planungen für die Remise, da diese nach der Vollsanierung nicht mehr zur Verfügung stehe. Laut den der BIM vorliegenden Unterlagen stand die Remise nach Übernahme ins Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin (SILB) 2004 bis 2016 leer, wurde von 2016 bis 2022 durch die Charité genutzt und anschließend bis 2025 von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Remise wurde 1970 gebaut; die Vollsanierung der Brunnenstraße 188-190 soll im Herbst 2026 beginnen.

⚡ Einordnung

Eingereicht wurde die Anfrage von der Abgeordneten Daniela Billig (Bündnis 90/Die Grünen) am 11.03.2026; die Antwort der Senatsverwaltung für Finanzen liegt vor, datiert auf den 20.03.2026 und unterzeichnet in Vertretung von Wolfgang Schyrocki. Die Antwort stützt sich teilweise auf eine Stellungnahme der BIM, da der Senat die Sachverhalte nicht vollständig aus eigener Zuständigkeit beantworten konnte. Genannte Fakten: Baujahr der Remise 1970, Nutzung durch die Charité 2016-2022, Nutzung durch SenKultGZ bis 2025, geplanter Sanierungsbeginn Herbst 2026.

Quelle: Berlin, Dokument 19/25492, Wahlperiode 19, eingereicht 11. März 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.