📄 Müllbelastung im Bereich Wörlitzer Str. 1a in Marzahn
📋 Worum geht es?
Die Anfrage behandelt die von Anwohnern berichtete zunehmende Müllbelastung im Bereich der Wörlitzer Str. 1a in Marzahn. Der Fragesteller möchte wissen, was das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf gegen den herumliegenden Müll unternimmt und warum es nach Angaben von Anwohnern nicht auf Beschwerden reagiert habe.
👥 Wer ist betroffen?
Anwohner der Wörlitzer Str. 1a und Umgebung in Berlin-Marzahn, das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf (Ordnungsamt sowie Umwelt- und Naturschutzamt) und umliegende Gewerbetreibende.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller fragt: 1) Was unternimmt das Bezirksamt konkret gegen die Umweltbelastung durch herumliegenden Müll? 2) Hat das Bezirksamt umliegende Gewerbetreibende zur Sauberkeit vor ihren Liegenschaften aufgefordert, und wenn ja/nein, warum? 3) Warum reagiert das Bezirksamt nicht auf Beschwerden der Anwohner? 4) Wie will das Bezirksamt künftig für ein sauberes Wohnumfeld sorgen?
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf antwortet, dass eine versuchte Kontaktaufnahme der Anwohner ohne Reaktion des Amtes nicht bestätigt werden könne und dem Umwelt- und Naturschutzamt keine Meldungen zum Standort vorlägen. Der Allgemeine Ordnungsdienst habe den Bereich am 12.05.2026 kontrolliert und dabei überfüllte Papierkörbe sowie einen leeren Pappkarton auf einer Treppe festgestellt. Dem Ordnungsamt lägen für das laufende Kalenderjahr keine Meldungen zu Vermüllungen vor; auch in den vergangenen fünf Jahren sei dem Umwelt- und Naturschutzamt keine Problematik am Standort gemeldet worden. Das Bezirksamt verweist darauf, dass es sich um eine Privatfläche handelt und das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) kein präventives Tätigwerden erlaube; bei illegalen Abfallablagerungen erfolge eine Aufforderung zur Beräumung, bei Fristversäumnis ein Verwaltungsverfahren. Der Sachverhalt werde nun vom Umwelt- und Naturschutzamt weiterverfolgt, das den Flächeneigentümer zur Beseitigung aufforden werde; zudem solle der Ordnungsdienst die Örtlichkeit künftig regelmäßig kontrollieren.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Gunnar Lindemann (AfD) am 9. Mai 2026 eingereicht; die Antwort des Senats liegt vor (datiert 26. Mai 2026, erstellt in Vertretung von Andreas Kraus, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt). Die inhaltliche Stellungnahme stammt vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf. Die Behauptung der Anwohner, Kontaktaufnahmen mit dem Bezirksamt seien erfolglos geblieben, stammt vom Fragesteller und wird vom Bezirksamt nicht bestätigt. Konkrete Feststellung vor Ort: Kontrolle am 12.05.2026 ergab überfüllte Papierkörbe und einen leeren Pappkarton. Laut Bezirksamt handelt es sich um eine Privatfläche, nicht um öffentliches Straßenland.