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BerlinSchriftliche AnfrageDie Linke

📄 Situation der Mieter*innen in der Rollberge-Siedlung im Bezirk Reinickendorf

2. Juni 2026Dokument 19/26046 · WP 19Berlin
Katina Schubert, Niklas Schenker
WohnungsbaugesellschaftInstandhaltungSchimmelbildungVandalismusQuartiersmanagement
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Fragesteller thematisieren anhaltende Beschwerden von Mieterinnen und Mietern in der Rollberge-Siedlung im Bezirk Reinickendorf, die von der landeseigenen Gewobag verwaltet wird. Genannt werden unter anderem Vermüllung, Schimmel, Wasseransammlungen, Vandalismus und eine aus Sicht der Fragesteller schlechte Erreichbarkeit der Gewobag für Mieteranliegen.

👥 Wer ist betroffen?

Mieterinnen und Mieter der Rollberge-Siedlung in Berlin-Reinickendorf sowie die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragesteller fragen, ob dem Senat die genannten Missstände einzeln bekannt sind (u.a. wasserbelastete Laubengänge, Vermüllung der Müllplätze, Feuchtigkeits- und Schimmelschäden, undichte Fenster, Hakenkreuz-Schmierereien, nicht abschließbare Haustüren mit folgenden hygienischen Problemen, schlechte Erreichbarkeit der Gewobag). Zudem fragen sie, welche Maßnahmen der Senat plant, welche Gespräche mit der Gewobag bereits geführt wurden bzw. geplant sind, und ob der Senat bei weiterer Untätigkeit der Gewobag zum Mittel der Gesellschafterweisung greifen würde.

🔎 Was wurde geantwortet?

Der Senat antwortet, dass ihm erhöhtes Müllaufkommen, unsachgemäße Müll-Lagerung und Vandalismusschäden bekannt sind, Sanierungsmängel an den Laubengängen hingegen nicht. Die pauschale Aussage zu undichten Fenstern sowie der Vorwurf der Untätigkeit der Gewobag werden vom Senat zurückgewiesen. Laut Senat wurde der Müllabholturnus erhöht, Müllplätze umgestaltet und ein Dienstleister für Müllmanagement beauftragt; für 2026 sind sechs BSR-Kieztage geplant, zwei haben bereits stattgefunden. Seit dem 01.07.2025 übernimmt die HausWart Plus Servicegesellschaft mbH (eine Gewobag-Tochter) als Pilotquartier die Hauswartdienstleistungen in der Siedlung; der Reparatur-Service der Gewobag sei 24/7 erreichbar. Schmierereien würden bei Bekanntwerden umgehend entfernt, unbefugte Dritte vom Hauswart des Gebäudes verwiesen, in Eskalationsfällen werde die Polizei hinzugezogen. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Sozialer Zusammenhalt/Quartiersmanagement Titiseestraße (Laufzeit bis 2035) habe die Gewobag vier Maßnahmen zur Qualifizierung halböffentlicher Räume beantragt, Förderzusagen stünden aber noch aus. Zur Frage der Gesellschafterweisung verweist der Senat auf seine frühere Antwort zur Schriftlichen Anfrage S19/14436 vom 17.03.2023.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der Fraktion Die Linke (Katina Schubert, Niklas Schenker) am 11.05.2026 eingereicht; die Antwort des Senats datiert vom 26.05.2026. Die Antwort beruht laut Senat auf einer Stellungnahme der Gewobag, die in eigener Verantwortung erstellt wurde. Genannte Fakten: Übernahme der Hauswartdienstleistungen durch die HausWart Plus Servicegesellschaft mbH seit 01.07.2025; sechs geplante BSR-Kieztage 2026, davon zwei bereits durchgeführt; vier beantragte Fördermaßnahmen im Rahmen des bis 2035 laufenden Programms Sozialer Zusammenhalt Titiseestraße; Verweis auf die frühere Schriftliche Anfrage S19/14436 vom 17.03.2023 sowie auf den Ankauf der Bestände durch die Gewobag im Jahr 2019.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26046, Wahlperiode 19, eingereicht 11. Mai 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.