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BerlinSchriftliche AnfrageAfD

📄 Förderschulen in Berlin: Bestand, Personal, Schülerzahlentwicklung und finanzielle Ausstattung

7. Juni 2026Dokument 19/26056 · WP 19Berlin
Tommy Tabor
FörderschulenSonderpädagogikInklusionLehrkräftemangelSchulbau
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage des Abgeordneten Tommy Tabor (AfD) betrifft die Förderschulen in Berlin, also Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt. Erfragt werden Bestand, Personalausstattung, Entwicklung der Schülerzahlen sowie die finanzielle Ausstattung dieser Schulen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie antwortet mit zahlreichen Daten und Anlagen, teils unter Verweis auf Zulieferungen der Bezirke.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Förderschulen in öffentlicher und freier Trägerschaft in allen Berliner Bezirken, deren Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal sowie die zuständigen Bezirksverwaltungen und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: Wie viele Förderschulen gibt es, aufgeschlüsselt nach Trägerschaft, Bezirk und Förderschwerpunkt? Wie haben sich die Schülerzahlen in den letzten fünf Jahren entwickelt und welche Prognose gibt es für die kommenden fünf Jahre? Wie ist die personelle Ausstattung (Lehrkräfte und weiteres Personal) an den Förderschulen, und wo bestehen Personalengpässe? Welche Maßnahmen ergreift der Senat zur Personalgewinnung? Wie hat sich die finanzielle Ausstattung entwickelt, und welche Bau- und Sanierungsmaßnahmen sind geplant?

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass im Schuljahr 2025/2026 rund 4.800 Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Schwerpunkt 'Geistige Entwicklung' (GE) beschult werden, davon rund 3.300 an entsprechenden Förderschulen; bis 2028/2029 werden rund 4.900 Schülerinnen und Schüler prognostiziert, davon maximal 3.700 an Förderschulen. Die Platzzahl im Schwerpunkt GE soll von 3.300 (2025/2026) auf rund 3.550 (2028/2029) und rund 3.800 (2032/2033) steigen. Bei der Bedarfsfeststellung für weiteres pädagogisches Personal (Stand 1.11.2025) zeigt sich u.a. ein Bestand von 262,0 VZE bei einem Bedarf von 259,4 VZE bei Erzieherinnen und Erziehern, sowie ein Minus von 44,7 VZE bei Betreuerinnen und Betreuern. Die bewilligten Leistungsstunden für ergänzende Pflege und Hilfe sanken von 1.497 (2024/2025) auf 1.062 (2025/2026). Zu konkreten Personalengpässen je Schule verweist der Senat auf eine erst mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 vorliegende Vorabauswertung. Geplant sind u.a. Modulare Ergänzungsbauten an der Schilling-Schule, der Schule am Wildgarten, der Chamisso-Grundschule und der Prignitz-Schule (Kosten je ca. 9,5 bzw. 21,3 Mio. Euro), Sanierungen an der Schule am Mummelsoll und der Gustav-Meyer-Schule sowie drei Neubauten für Förderzentren GE mit veranschlagten Gesamtkosten von 81 Mio. Euro. Viele Detailfragen (u.a. zu einzelnen Schulen, Schülerzahlen und Personalausstattung je Schule) werden durch Verweis auf das Online-Schulverzeichnis oder beigefügte Anlagen beantwortet, deren Inhalt im vorliegenden Text nicht enthalten ist.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der AfD-Fraktion eingereicht; eine Antwort der Landesregierung (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie) liegt vor, datiert auf den 1. Juni 2026. Der Senat weist darauf hin, dass die Antworten teilweise auf Zulieferungen der Bezirke beruhen, die in eigener Verantwortung erstellt wurden. Für den Förderschwerpunkt GE wird laut Senat seit rund einem Jahrzehnt ein eingeschränktes Wahlrecht der Eltern festgestellt; die Prognose stützt sich auf die mittlere Variante der Bevölkerungsprognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und einen laut Senat seit Jahren stabilen Anteil von rund 1,1 Prozent der Alterskohorte 6 bis unter 18 Jahre mit Förderbedarf GE, mit einer oberen Variante von 1,5 Prozent. Zu den Fragen 5 und 6 (Bedarfsprognose für Schulplätze, Klassen, Bauten etc.) sowie zu Frage 8 (konkrete Personalengpässe je Schule) liegen laut Senat keine abschließenden Angaben vor bzw. wird auf spätere Auswertungen verwiesen.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26056, Wahlperiode 19, eingereicht 12. Mai 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.