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BerlinSchriftliche AnfrageBündnis 90/Die Grünen

📄 Olympia in Berlin und mögliche Auswirkungen auf das Tempelhofer Feld

3. Juni 2026Dokument 19/26076 · WP 19Berlin
Julian Schwarze, Klara Schedlich
OlympiabewerbungTempelhofer FeldInfrastrukturmaßnahmenBarrierefreiheitFlächenschutz
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit dem BERLIN+ Konzept des Senats zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele und möglichen Auswirkungen auf das Tempelhofer Feld. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die geplanten Umbaumaßnahmen mit dem Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes vereinbar sind und welche zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen dafür nötig wären.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind das Tempelhofer Feld und sein Vorfeld, die Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof sowie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport als zuständige Behörde.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragesteller wollen wissen, ob und wie die Vereinbarkeit der BERLIN+-Planungen mit dem Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes rechtlich geprüft wurde, sowie welche weitergehenden Infrastrukturmaßnahmen (z.B. Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen) für die Umsetzung der Senatspläne nötig wären.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport antwortet, dass die Planungen im Rahmen des BERLIN+ Konzepts mit dem Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes vereinbar seien, da die avisierten Umbaumaßnahmen größtenteils temporär seien und nur das Vorfeld, nicht das Tempelhofer Feld selbst, beträfen. Für Strom-, Daten-, Trinkwasser- und Abwasseranbindungen seien Maßnahmen erforderlich; aktuell vorgesehen sei die Herstellung von fünf Schächten auf dem Vorfeld sowie die Anbindung an die bestehende Infrastruktur. Zur Barrierefreiheit erklärt die Verwaltung, weite Teile der Hangars seien bereits barrierefrei zugänglich, jedoch bestünden aufgrund langer Wegeführungen und nicht vollständig barrierefreier Sanitäranlagen zusätzliche Anforderungen. Nötig seien zusätzliche barrierefreie Wegeketten auf dem Vorfeld, die Erweiterung sanitärer Kapazitäten einschließlich mobiler Lösungen sowie taktile Leitlinien und Rampen an kritischen Punkten.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eingereicht. Eine Antwort der Landesregierung liegt vor, unterzeichnet von Franziska Becker (Senatsverwaltung für Inneres und Sport) in Vertretung, datiert auf den 21.05.2026. Die Antwort nennt als konkrete Maßnahme die Herstellung von fünf Schächten auf dem Vorfeld zur Anbindung an die bestehende Infrastruktur.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26076, Wahlperiode 19, eingereicht 11. Mai 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.