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BerlinSchriftliche AnfrageDie Linke

📄 Überbauung der Sportwiese im Jahnsportpark mit Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „Sanierung Kommunaler Sportstätten“ (SKS I)

2. Juni 2026Dokument 19/26082 · WP 19Berlin
Claudia Engelmann, Kristian Ronneburg
JahnsportparkKunstrasenplatzSportstättenförderungFlächenversiegelungKlimaschutzziele
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Im Jahnsportpark soll vorzeitig ein Kunstrasenspielfeld mit inklusiver Laufstrecke errichtet werden, finanziert aus dem Bundesprogramm „Sanierung Kommunaler Sportstätten“ (SKS I). Die Fragesteller wollen wissen, wie sich dieses Vorziehen der Maßnahme zur ursprünglichen Gesamtplanung des 3. Bauabschnitts im Gestaltungs- und Entwicklungsleitfaden für den Jahnsportpark verhält.

👥 Wer ist betroffen?

Nutzer und Vereine des Jahnsportparks, insbesondere Tennis-, Vereins- und Breitensport, sowie der bestehende Baum- und Heckenbestand im Park.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragesteller fragen: 1. Welche Auswirkungen hat die Überbauung der Sportwiese auf die Planung des 3. Bauabschnitts? 2. Erfolgt im Zuge dessen auch die geplante Verlagerung der Tennisplätze und ist dies Teil des Projektantrags? 3. Hält der Senat isolierte Eingriffe in Baum- und Heckenbestand vor Umsetzung des Gesamtvorhabens und entsprechender Ausgleichsmaßnahmen für vertretbar und genehmigungsfähig? 4. Hält der Senat die Überbauung mit den Klimaschutzzielen des Landes, den Zielen des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz sowie den Nachhaltigkeitszielen des SKS-Programms für vereinbar? 5. Wie war das Auswahlgremium des Haushaltsausschusses des Bundestages besetzt? 6. Gab es Rückfragen von Gremiumsmitgliedern beim Senat?

🔎 Was wurde geantwortet?

Der Senat antwortet, dass mit dem Kunststoffrasenspielfeld und der inklusiven Laufstrecke eine für Vereins- und Breitensport wesentliche Maßnahme des 3. Bauabschnitts beschleunigt umgesetzt wird. Abweichend vom Leitfaden wird auf eine Verlagerung der Tennisplätze verzichtet; stattdessen wird deren barrierefreie Erschließung umgesetzt, die Laufstrecke soll die Tennisplätze künftig umschließen. Zu möglichen Eingriffen in den Baum- und Heckenbestand teilt der Senat mit, dass im Rahmen der Planungskonkretisierung geprüft wird, ob geringere Eingriffe möglich sind, und dass alle Maßnahmen vor Umsetzung mit den zuständigen Genehmigungsbehörden abgestimmt werden. Zur Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfrage antwortet der Senat, Kunststoffrasenspielfelder und Kunststofflaufbahnen könnten intensiver genutzt werden als Naturrasen- bzw. wassergebundene Flächen, was den Flächenbedarf und die Unterhaltskosten reduziere; das SKS-Bundesprogramm ermögliche die Umwandlung in Kunstrasenflächen ausdrücklich, und den Nachhaltigkeitszielen werde durch zertifizierte, recycelbare Materialien Rechnung getragen. Zur Besetzung des Auswahlgremiums verweist der Senat auf einen Link der Bundestagsseite und gibt an, es habe im Entscheidungsprozess keinen Kontakt zu Vertretenden des Haushaltsausschusses des Bundestages gegeben.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der Fraktion Die Linke (Abgeordnete Claudia Engelmann und Kristian Ronneburg) am 13. Mai 2026 eingereicht, Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. Mai 2026. Die Antwort des Senats datiert vom 22. Mai 2026, Eingang beim Abgeordnetenhaus am 26. Mai 2026, unterzeichnet in Vertretung von Franziska Becker, Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Die Maßnahme wird aus dem Bundesprogramm „Sanierung Kommunaler Sportstätten“ (SKS I) gefördert. Der Senat verweist zur Besetzung des Auswahlgremiums auf den Link https://www.bundestag.de/ausschuesse/a08_haushalt.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26082, Wahlperiode 19, eingereicht 13. Mai 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.