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BerlinSchriftliche Anfrage

📄 Ergebnisse der VERA-8-Vergleichsarbeiten 2026

11. Juni 2026Dokument 19/26096 · WP 19Berlin
Dr. Alexander King
VERA 8KompetenzstufenMathematikDeutschBasiskompetenzen
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage betrifft die Ergebnisse der VERA-8-Vergleichsarbeiten 2026 für Berliner Achtklässlerinnen und Achtklässler in den Fächern Mathematik und Deutsch. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie legt dazu die Verteilung der Ergebnisse auf fünf Kompetenzstufen nach Schulart vor und ordnet die Entwicklung sowie geplante Maßnahmen ein.

👥 Wer ist betroffen?

Berliner Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse an Gymnasien sowie an Integrierten Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt; die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Berliner Schulen allgemein.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: Wie schnitten Berliner Achtklässler bei VERA 8 in Mathematik und Deutsch nach Kompetenzstufen und Schultypen ab? Wie haben sich die Ergebnisse im Vergleich zu 2023, 2024 und 2025 entwickelt, und wie bewertet der Senat diese Entwicklung? Wie bewertet der Senat die Berliner Ergebnisse im Vergleich zu anderen Bundesländern? Welche Schlussfolgerungen zieht der Senat für die Unterrichtsqualität und die Wirksamkeit bisheriger Maßnahmen? Erachtet die Bildungsverwaltung die bisherigen Maßnahmen als ausreichend, um einer weiteren Verschlechterung vorzubeugen? Welche zusätzlichen Maßnahmen sind geplant?

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet mit konkreten Zahlen: An Gymnasien erreichten 21 % der Schülerinnen und Schüler in Mathematik (Zahl) nicht den Mindeststandard (Kompetenzstufe I), an Integrierten Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Förderschulen waren es 72 %. In Deutsch (Lesen) lagen die entsprechenden Anteile bei 5 % (Gymnasien) bzw. 44 % (andere Schularten), in Deutsch (Orthografie) bei 8 % bzw. 53 %. Ein direkter Vergleich zu den Jahren 2023, 2024 und 2025 ist laut Senat nicht möglich, da sich Testhefte, Kompetenzbereiche und Schwierigkeitsniveaus unterschieden. Der Senat bewertet den Anteil der Schülerinnen und Schüler, die die Mindeststandards nicht erreichen, in allen getesteten Bereichen weiterhin als zu hoch. Länderübergreifende Vergleiche seien laut Senat nach der Strategie der Bildungsministerkonferenz für VERA nicht vorgesehen; dafür stehe der IQB-Bildungstrend zur Verfügung. Als Maßnahmen nennt der Senat unter anderem das Berliner Lernverlaufs- und Bildungsmonitoring (BILUB), eine neu eingeführte Re-Testung in den Jahrgangsstufen 4 und 9, das Berliner Leseband und das neu entwickelte Matheband im Rahmen des Startchancen-Programms sowie Qualifizierungsangebote am Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung (BLiQ). Die SenBJF bewertet die bisherigen Maßnahmen nach eigener Aussage nicht als abschließend ausreichend.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde vom Abgeordneten Dr. Alexander King am 18. Mai 2026 eingereicht; die Antwort der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie liegt vor und datiert vom 4. Juni 2026 (Eingang 5. Juni 2026). Die Antwort verweist auf Daten aus den VERA-8-Erhebungen der Schuljahre 2022/2023, 2023/2024, 2024/2025 und 2025/2026 (Anlage 1) sowie auf die Strategie der Bildungsministerkonferenz und den IQB-Bildungstrend als Instrument für Länderv Vergleiche. Die Landesregierung selbst bewertet den Anteil der Schülerinnen und Schüler unterhalb des Mindeststandards als zu hoch und die bisherigen Fördermaßnahmen als nicht abschließend ausreichend.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26096, Wahlperiode 19, eingereicht 18. Mai 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.