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BerlinSchriftliche AnfrageCDU

📄 Ausreichend Schulplätze in Hohenschönhausen schaffen

28. Juni 2026Dokument 19/26240 · WP 19Berlin
Danny Freymark, Martin Pätzold
SchulplätzeSchulentwicklungsplanungWohnungsbauGrundschuleLehrkräftegewinnung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Fragesteller wollen wissen, wie der Senat bei der Planung von Schulplätzen in Hohenschönhausen die im Bau befindlichen und geplanten neuen Wohnquartiere berücksichtigt und wie die Schulkapazitäten mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die Schulplanungsregionen Hohenschönhausen Nord und Süd im Bezirk Lichtenberg, dortige Grund- und weiterführende Schulen sowie Familien in den neuen Wohnquartieren.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragesteller fragen: 1) Wie werden im Bau befindliche und geplante neue Wohnquartiere bei der Schulplatzplanung in Hohenschönhausen berücksichtigt? 2) Welche konkreten Maßnahmen werden zur Personalgewinnung für bestehende und neue Schulstandorte ergriffen? 3) Wie stellt der Senat sicher, dass die Schulkapazitäten mit dem Bevölkerungswachstum durch neue Wohnquartiere Schritt halten?

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie antwortet: Ein jährliches Monitoring-Verfahren gleicht prognostizierte Schulplatzbedarfe mit vorhandenen und geplanten Kapazitäten ab, basierend auf der Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2024–2040 sowie dem Wohnbauflächen-Informationssystem (WoFIS) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Für die Schulplanungsregion Hohenschönhausen Nord (SPR 1101) wird aktuell ein Defizit von -6,0 Zügen ausgewiesen, das sich durch geplante Schulbaumaßnahmen bis zum Schuljahr 2040/41 auf -0,5 Züge reduzieren soll; zusätzlich ist der Neubau einer dreizügigen Grundschule in der Klützer Straße 36/42 geplant. In der SPR Hohenschönhausen Süd (SPR 1102) besteht laut Senat aktuell eine ausgewogene Schulplatzversorgung; dort sind die Wohnungsbauvorhaben „Weiße Taube“, „Landsberger Tor“, Flächen an Rhinstraße/Landsberger Allee sowie das langfristige Entwicklungsgebiet „Zeitgeist/Kiez am Park“ relevant. Geplant bzw. umgesetzt sind die Erweiterung der Obersee-Schule (11G19) und der 39. Schule (11G39), der Neubau einer dreizügigen Grundschule in der Wollenberger Straße 3/9 sowie eine Flächensicherung für einen weiteren Schulstandort im Gebiet „Zeitgeist/Kiez am Park“. Im weiterführenden Bereich wurden in Lichtenberg bereits das Gymnasium 12. Schule (11Y12) und die Integrierte Sekundarschule Kosmos-Schule (11K15) seit dem Schuljahr 2024/25 in Betrieb genommen, zudem zusätzliche Kapazitäten an der 16. Schule (11K16) und der 17. Schule (11K17). Zur Personalgewinnung werden pädagogische Fachkräfte gezielt über Tätigkeiten im Nordosten der Stadt informiert und über das Personalmanagement Schule bevorzugt nach Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf vermittelt; für neue und wachsende Schulen werden schulbezogene Stellenausschreibungen veröffentlicht.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von den CDU-Abgeordneten Danny Freymark und Prof. Dr. Martin Pätzold am 2. Juni 2026 eingereicht und ging am 3. Juni 2026 beim Abgeordnetenhaus ein. Die Antwort der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie datiert vom 19. Juni 2026 (Eingang 22. Juni 2026) und wurde in Vertretung von Dr. Torsten Kühne unterzeichnet. Die Antwort nennt konkrete Zahlen: ein aktuelles Defizit von -6,0 Zügen in der SPR Hohenschönhausen Nord, das sich bis zum Schuljahr 2040/41 auf -0,5 Züge reduzieren soll. Als Datengrundlage werden die Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2024–2040 sowie das Wohnbauflächen-Informationssystem (WoFIS) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen genannt.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26240, Wahlperiode 19, eingereicht 2. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.