📄 Zunahme des Lärms durch die Züge der U1/U3 auf der Hochbahn zwischen den U-Bahnhöfen Möckernstraße und Hallesches Tor- Teil 2
📋 Worum geht es?
Der Abgeordnete fragt nach einer erneuten Zunahme des Lärms durch die Züge der U-Bahnlinien U1 und U3 auf dem Hochbahnabschnitt zwischen den U-Bahnhöfen Möckernstraße und Hallesches Tor. Laut dem Fragesteller hatten sich 2024 Beschwerden über Lärm gehäuft, worauf Kontrollen, Schienenreinigung und Schienenschleifen die Situation verbessert hätten; seit einigen Monaten nehme der Lärm jedoch wieder zu.
👥 Wer ist betroffen?
Anwohner und Nutzer im Bereich der Hochbahnstrecke zwischen den U-Bahnhöfen Möckernstraße und Hallesches Tor im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller möchte wissen: 1) Ist dem Senat, der BVG oder dem Bezirk eine erneute Lärmzunahme bekannt? 2) Wurden Lärmmessungen durchgeführt? 3) Was sind die Gründe für die Lärmzunahme? 4) Was unternehmen Senat, BVG oder Bezirk, um den Lärm zu minimieren?
🔎 Was wurde geantwortet?
Der Senat antwortet: Die Lärmzunahme ist bekannt (Antwort zu 1). Lärmmessungen wurden nicht durchgeführt (Antwort zu 2). Laut Mitteilung der BVG wurden bei einer örtlichen Begutachtung des Streckenabschnitts Unebenheiten auf der Schiene festgestellt, die im Rahmen der betrieblichen Nutzung entstehen können und zu einem unruhigen Radlauf der Züge und damit zu erhöhter Geräuschentwicklung führen (Antwort zu 3). Die BVG führt laut Senat regelmäßige zustandsbezogene Überprüfungen der Infrastruktur durch, bei denen auch das akustische Verhalten der Strecke bewertet wird; zur Lärmminderung werden Schienenreinigung und Schienenschleifen eingesetzt, und der betroffene Streckenabschnitt wird in die laufende Instandhaltungsplanung einbezogen (Antwort zu 4).
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der CDU-Fraktion eingereicht (Dr. Timur Husein). Die Antwort des Senats liegt vor und datiert vom 24.06.2026, unterzeichnet in Vertretung von Andreas Kraus (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt). Die Antworten beruhen auf Stellungnahmen der BVG sowie des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, die der Senat eingeholt hat. Es handelt sich um die Fortsetzung einer früheren Anfrage zum selben Thema ('Teil 2'); eine konkrete Nummer der Vorgänger-Drucksache wird im Dokument nicht genannt. Konkrete Messwerte oder Zahlen zum Lärmpegel werden nicht genannt, da keine Lärmmessungen durchgeführt wurden.