📄 Kosten, Vergabe und Bewerbung des Tags der offenen Tür im Roten Rathaus am 6. Juni 2026
📋 Worum geht es?
Die Anfrage betrifft den Tag der offenen Tür im Roten Rathaus am 6. Juni 2026. Es geht um die Gesamtkosten der Veranstaltung, deren Finanzierung aus dem Landeshaushalt, die beteiligten Akteure und Institutionen, die beauftragten externen Dienstleister sowie die Art und Weise, wie Werbung für die Veranstaltung gemacht wurde.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Senatskanzlei Berlin, landeseigene Unternehmen wie die Berliner Wasserbetriebe und die Berliner Stadtreinigung, die landeseigene Firma BIM, rund 17 externe Dienstleister (u. a. Sicherheits-, Technik-, Musik- und Kommunikationsdienstleister) sowie Besucherinnen und Besucher des Roten Rathauses.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerin erkundigt sich nach: den Gesamtkosten der Veranstaltung aufgeschlüsselt nach Kostenarten; den Haushaltskapiteln und -titeln zur Finanzierung; den anwesenden politischen Akteuren; den beteiligten Abteilungen, Behörden und Institutionen; den beauftragten externen Dienstleistern samt Auftragswert und Vergabeart; den Auswahlkriterien für externe Anbieter und ob ein öffentliches Bewerbungsverfahren stattfand; den Bewerbungsmöglichkeiten für Institutionen und Unternehmen; den Werbemaßnahmen und deren Kosten; sowie den Besucherzahlen und Kostenvergleich zum Vorjahr.
🔎 Was wurde geantwortet?
Der Senat antwortet, dass für den Tag der offenen Tür 2026 Kosten von 196.794,29 Euro erwartet werden (2025: 187.451,30 Euro). Die Finanzierung erfolgt über mehrere Titel im Kapitel 0300 der Senatskanzlei sowie teilweise über Kapitel 0510 (Olympia-Bewerbung). Anwesend waren neben dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, Senatorin Franziska Giffey und Senator Stefan Evers auch der Chef der Senatskanzlei Florian Graf und Staatssekretär Florian Hauer. Insgesamt wurden 17 externe Dienstleister beauftragt, darunter ein technischer Dienstleister (Bärlin Team, 71.400 Euro, beschränkte Ausschreibung mit drei Angeboten), der Sicherheitsdienstleister WeWatch (23.150,90 Euro, Rahmenvertrag über BIM mit rund 75 Sicherheitskräften) und die Kommunikationsagentur Peperoni (rund 53.329 Euro über mehrere Rahmenverträge). Externe Institutionen, Vereine oder Initiativen konnten sich laut Antwort nicht für eine Teilnahme bewerben; gastronomische Anbieter wurden über den technischen Dienstleister ausgewählt, mit Vorgabe der Senatskanzlei, Berliner Cateringanbieter einzubinden. Onlinewerbung und Anzeigen wurden nicht geschaltet. Die Besucherzahl 2026 lag bei knapp 7.000 Gästen, 2025 bei rund 8.300.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der AfD-Fraktion (Dr. Kristin Brinker) eingereicht und liegt mit vollständiger Antwort des Senats (Florian Graf, Chef der Senatskanzlei, vom 26. Juni 2026) vor. Genannte Kosten: 196.794,29 Euro (2026) gegenüber 187.451,30 Euro (2025). Der Gesamtauftragswert der in Anlage 4 gelisteten externen Dienstleister wird mit 188.641,89 Euro angegeben. Die abschließende Abrechnung steht laut Antwort noch aus und erfolgt in den kommenden Wochen.