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BerlinSchriftliche AnfrageDie Linke

📄 Zukunft des „Haus der Gesundheit“ in Hellersdorf (IV)

30. Juni 2026Dokument 19/26335 · WP 19Berlin
Kristian Ronneburg
LeerstandErbbaurechtZwischennutzungBrandschutzStadtentwicklung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage betrifft die kommunale Liegenschaft „Haus der Gesundheit“ in Berlin-Hellersdorf (Etkar-André-Straße), die seit längerem leer steht. Es handelt sich um die vierte Anfrage zu diesem Thema; sie fragt nach dem aktuellen Stand der Sanierung, möglichen Nutzungskonzepten und Zwischennutzungen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind der Bezirk Marzahn-Hellersdorf, das dortige Wohngebiet und die Nachbarschaft rund um die Hellersdorfer Straße/Neue Grottkauer Straße sowie potenzielle Investoren und Nutzungsinteressenten.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: Welche Planungen zur Reaktivierung/Nutzung des Gebäudes gibt es? Welche Schritte wurden seit der vorherigen Anfrage (Drs. 19/22818) unternommen? Wird weiterhin eine kommunale Nutzung präferiert? Wird eine Vergabe in Erbpacht geprüft und wie viele Interessenten gibt es? Welche Zwischennutzungsversuche gab es? Wird eine Nutzung als Gesundheitsstandort angestrebt? Wie wird die Nachbarschaft beteiligt? Welche kurzfristigen Maßnahmen gegen Verwahrlosung und Vermüllung werden ergriffen?

🔎 Was wurde geantwortet?

Der Senat antwortet, gestützt auf eine Stellungnahme des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf: Angestrebt wird vorrangig ein Zentrum der Nahversorgung mit Funktionen aus Verwaltung, Dienstleistung, Sozialem und Gesundheit. Seit der letzten Anfrage (06/2025) fanden Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren statt; eine Sanierung aus bezirklichen Eigenmitteln sei aufgrund begrenzter finanzieller Spielräume nicht möglich. Eine rein kommunale Nutzung gilt als wünschenswert, aber derzeit wegen fehlender Haushaltsmittel nicht realistisch; konkrete Gespräche mit kommunalen Trägern fanden nicht statt. Eine Vergabe in Erbbaurecht wird aktiv geprüft, mehrere Interessenten mit gesundheitlichen bzw. sozialen Nutzungsideen stehen im Gespräch, ein vollständiges Nutzungskonzept liegt aber noch in keinem Fall vor. Zwischennutzungsprüfungen blieben bislang ohne Ergebnis, da erhebliche brandschutztechnische Defizite eine öffentliche oder halböffentliche Nutzung derzeit ausschließen. Eine gesundheitsbezogene Nutzung wird vom Bezirksamt weiter verfolgt; Namen der Interessenten werden aus Datenschutzgründen nicht genannt. Eine Bürgerbeteiligung ist erst vorgesehen, sobald sich Nutzungsüberlegungen konkretisieren. Gegen Verwahrlosung sorgt das Facility Management in Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtreinigung für regelmäßige Müllentsorgung, es gibt regelmäßige Kontrollen durch das Objektmanagement, einen Wachschutz bei Alarm sowie Strafanzeigen bei Vandalismus.

⚡ Einordnung

Eingereicht wurde die Anfrage von einem Abgeordneten der Fraktion Die Linke; eine Antwort der Senatsverwaltung für Finanzen liegt vor (datiert 23.06.2026, unterzeichnet in Vertretung von Wolfgang Schyrocki). Das Dokument verweist auf die vorherige Schriftliche Anfrage Drs. 19/22818 (beantwortet im Juni 2025) als Vergleichspunkt. Konkrete Zahlen zu Kosten, Fristen oder zur genauen Anzahl der Interessenten werden nicht genannt; die Antwort beschränkt sich auf qualitative Angaben.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26335, Wahlperiode 19, eingereicht 10. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.