📄 Instandsetzung der Liegenschaft Pablo-Picasso-Str. 2 in Hohenschönhausen transparent machen
📋 Worum geht es?
Die Anfrage betrifft die Sanierung der Polizeiliegenschaft Pablo-Picasso-Str. 2 in Berlin-Hohenschönhausen, auf der sich der Abschnitt 31 und ein Dienstleistungszentrum befinden. Die Fragesteller wollen wissen, wie die Instandsetzung der fünf Gebäude zeitlich und baulich organisiert ist und welche Nutzungen vor und nach der Sanierung vorgesehen sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind der Polizeiabschnitt 31 (künftig Regionalabschnitt 31/34), das Dienstleistungszentrum Hohenschönhausen der Direktion Zentrale Sonderdienste Gefangenenwesen sowie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport als zuständige Behörde.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller erfragen unter anderem: Anzahl, Größe und Raumzahl der Gebäude vor und nach der Sanierung; welche Dienststellen aktuell und in den letzten 35 Jahren dort untergebracht waren oder künftig angesiedelt werden könnten; die Gliederung und den Zeitplan der Bauabschnitte sowie den Stand der Zeitplaneinhaltung; wie der Dienstbetrieb während der Bauphasen aufrechterhalten wird; ob alle Dienststellen nach Abschluss zurückkehren; und ob durch die Polizeistrukturreform freiwerdende Flächen anders genutzt werden könnten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport antwortet: Auf der Liegenschaft stehen fünf Gebäude (Haus 1 bis 5) mit insgesamt rund 11.448 m² Bruttogeschossfläche und 399 Räumen. Die Sanierung umfasst die Häuser 1 bis 3 in drei aufeinander aufbauenden Bauabschnitten, beginnend mit Haus 3 (Fertigstellung 1. Quartal 2027), gefolgt von Haus 2 (Fertigstellung 2. Quartal 2028) und Haus 1 (Fertigstellung 4. Quartal 2029); der Zeitplan werde derzeit eingehalten. Haus 3 wird zu einem Schrankraumgebäude, Haus 2 zu einem Interims-Bürogebäude umgebaut. Der Dienstbetrieb werde durch interne Verlagerung in die sanierten Häuser als 'Drehscheiben' sowie durch Absperrung der Baustellenbereiche mit Sicherheitszaun aufrechterhalten, Baustelleneinrichtungen liegen außerhalb der Liegenschaft. Nach Abschluss sollen alle bisherigen Dienststellen zurückkehren; es gebe keine Planungen für eine Nutzung durch andere Behörden. Mit der Bildung des Regionalabschnitts 31/34 würden bislang getrennte Aufgaben und Dienstgruppen an diesem Standort zusammengeführt, wodurch die vorhandenen Büro- und Funktionsflächen nach derzeitiger Planung vollständig genutzt würden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Abgeordneten der CDU gestellt; eine Antwort der Senatsverwaltung für Inneres und Sport liegt vor (datiert 25. Juni 2026). Konkrete Zahlen laut Antwort: fünf Gebäude mit zusammen rund 11.448 m² BGF und 399 Räumen vor der Sanierung; nach Sanierung der Häuser 1–3 rund 9.953,82 m² BGF und 435 Räume. Bauzeiträume: Haus 3 bis Q1 2027, Haus 2 bis Q2 2028, Haus 1 bis Q4 2029. Die Regierung gibt an, dass keine Anhaltspunkte für eine Verzögerung des Zeitplans vorliegen und dass nach derzeitiger Planung die vorhandenen Flächen durch den Regionalabschnitt 31/34 vollständig genutzt werden.