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BerlinSchriftliche AnfrageSPD

📄 Sanierung des U-Bahnhofs Adenauerplatz

15. Juli 2026Dokument 19/26441 · WP 19Berlin
Reinhard Naumann
U-BahnhofGrundinstandsetzungAsbestBarrierefreiheitBetoninstandsetzung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage betrifft die seit Jahren andauernde Sanierung des U-Bahnhofs Adenauerplatz in Berlin. Ursprünglich sollte im Rahmen eines Projekts zum barrierefreien Ausbau lediglich ein Aufzug eingebaut werden, im Zuge dessen jedoch asbesthaltige Wandpaneele und weitere Schäden entdeckt wurden, was zu einer umfassenden Grundinstandsetzung des gesamten Bahnhofs führte.

👥 Wer ist betroffen?

Fahrgäste und Nutzer des U-Bahnhofs Adenauerplatz sowie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die die Sanierung durchführen und dem Senat gegenüber Stellung nehmen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: Wann wurde mit der Sanierung begonnen? Wie sah die ursprüngliche Zeit- und Kostenplanung aus? Was sind die Ursachen für die fortwährenden Verzögerungen? Welche Arbeiten sind noch zu finalisieren, insbesondere wann wird die Verschalung der Bahnhofswände erfolgen? Mit welchen Gesamtkosten ist zu rechnen?

🔎 Was wurde geantwortet?

Laut Antwort der Senatsverwaltung, die sich auf eine Stellungnahme der BVG stützt: Am 20.03.2020 wurden bei statischen Untersuchungen für den barrierefreien Ausbau asbesthaltige Wandpaneele entdeckt, die entfernt werden mussten; auf eine temporäre Verkleidung wurde verzichtet, um Doppelaufwendungen zu vermeiden. Im Zuge weiterer Untersuchungen wurden zusätzliche Schadensbilder festgestellt, weshalb die BVG eine umfassende Grundinstandsetzung als eigenständiges Projekt beschloss. Zu finalisierende Arbeiten umfassen laut BVG unter anderem die Sanierung der vier Ausgänge, Neugestaltung der Verteilerhalle, Abriss und Neubau der Bahnsteigplatte, Betoninstandsetzung der Hintergleiswände und der Decke, Sanierung der Technikräume und der Aufzugsanlagen. Die Bauarbeiten sollen laut BVG planmäßig im Januar 2027 beginnen, pro Aufgang ist etwa ein Jahr Bauzeit angesetzt, insgesamt wird von einer Gesamtbauzeit von etwa 5 Jahren ausgegangen. Zu den Gesamtkosten teilt die BVG mit, dass derzeit aus vergaberechtlichen Gründen keine Angaben gemacht werden können.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von Reinhard Naumann (SPD) am 18.06.2026 eingereicht; die Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt datiert vom 03.07.2026 und liegt vollständig vor. Die inhaltlichen Angaben stammen laut Senat von der BVG, die um Stellungnahme gebeten wurde. Konkrete Daten: Entdeckung der Asbestbelastung am 20.03.2020; geplanter Baubeginn Januar 2027; veranschlagte Bauzeit je Aufgang ca. 1 Jahr; Gesamtbauzeit ca. 5 Jahre. Zu den Gesamtkosten macht die BVG laut Senat aus vergaberechtlichen Gründen keine Angaben.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26441, Wahlperiode 19, eingereicht 18. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.