📄 Neubau der Landsberger Allee zwischen Allee der Kosmonauten und Kiebitzgrund in Marzahn (II)
📋 Worum geht es?
Die Anfrage betrifft den geplanten Neubau der Landsberger Allee zwischen Allee der Kosmonauten und Kiebitzgrund in Marzahn. Der Fragesteller möchte wissen, wann die Bauarbeiten beginnen, wie die Zeitschiene aussieht und welche Verkehrsführung während der Bauzeit vorgesehen ist.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende in Marzahn-Hellersdorf, insbesondere Nutzerinnen und Nutzer des Kraft-, Rad- und Fußverkehrs sowie des ÖPNV im Bereich der Landsberger Allee.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller möchte wissen: Wann beginnen die Bauarbeiten und wie sieht die Zeitschiene bis zur Fertigstellung aus? Welches Verkehrskonzept gilt während der Bauzeit für Kraft-, Rad-, Fußverkehr und ÖPNV, einschließlich möglicher Umleitungen? Welche Verbesserungen sind für Rad-, Fußverkehr und ÖPNV im Zuge des Neubaus geplant? Wurde der Einsatz eines lärmoptimierten Asphaltbelags geprüft, und welche Kosten wären damit verbunden?
🔎 Was wurde geantwortet?
Laut Antwort des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf befindet sich die Maßnahme noch in der Planungsphase; Teilaspekte zu Entwässerung, Fuß- und Radverkehrsführung sowie Verkehrsanlagen sind noch nicht abgestimmt, zudem gab es krankheitsbedingte Verzögerungen im Planungsprozess, der aber wieder aufgenommen wurde. Eine belastbare Zeitschiene kann derzeit nicht genannt werden. Eine Umleitung des Kraftverkehrs ist nicht vorgesehen; stattdessen soll analog zu den Landsberger Brücken eine einspurige Verkehrsführung je Fahrtrichtung eingerichtet werden. Die Führung von Rad- und Fußverkehr ist noch nicht festgelegt, ein Verkehrskonzept soll im weiteren Planungsverlauf erarbeitet werden. Auswirkungen auf den ÖPNV sollen möglichst gering gehalten werden, eine detaillierte Planung dazu liegt noch nicht vor. Verkehrsanlagen für Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr sollen je nach Querschnitt nach aktuellen gesetzlichen Vorgaben ausgebaut werden. Zum Einsatz eines lärmoptimierten Asphaltbelags liegt derzeit keine konkrete Planung vor; neue Asphaltdeckschichten wiesen laut Bezirksamt bereits eine lärmmindernde Wirkung auf, weitergehende Maßnahmen würden erst im weiteren Planungsverlauf geprüft.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von Kristian Ronneburg (Die Linke) am 22. Juni 2026 eingereicht; die Antwort des Senats datiert vom 3. Juli 2026. Der Senat erklärt, die Sachverhalte nicht aus eigener Zuständigkeit beantworten zu können, und gibt die Stellungnahme des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf wiedergegeben wieder. Konkrete Zeitpläne, Kosten oder Kennzahlen werden in der Antwort nicht genannt; das Bezirksamt verweist mehrfach auf noch ausstehende Planungsschritte. Als Vergleich wird auf eine bereits umgesetzte Verkehrsführung im Bereich der Landsberger Brücken verwiesen.