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BerlinSchriftliche AnfrageCDU

📄 Gefährliche Verkehrssituation in Lichterfelde-Ost?

16. Juli 2026Dokument 19/26460 · WP 19Berlin
Cornelia Seibeld
VerkehrssicherheitUnfallstatistikFußgängerRadverkehrVerkehrsunfälle
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit der Verkehrssicherheit im Berliner Ortsteil Lichterfelde-Ost. Die Fragestellerin erfragt die amtlich erfasste Unfallstatistik für die Heinersdorfer Straße, den Oberhofer Weg und die Hildburghauser Straße über die letzten fünf Jahre, differenziert nach Personen- und Sachschaden sowie Beteiligung vulnerabler Verkehrsteilnehmer.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende in Lichterfelde-Ost, insbesondere Kinder, Seniorinnen und Senioren, zu Fuß Gehende und Radfahrende an den genannten Straßen.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Gefragt wird, wie sich die amtlich erfasste Unfallstatistik für die drei Straßen in den letzten fünf Jahren darstellt, differenziert nach Personenschaden, Sachschaden, Beteiligung vulnerabler Verkehrsteilnehmer sowie Einsätzen von Polizei und Rettungsdiensten, und mit welcher Methodik das Bezirksamt nicht polizeilich gemeldete 'Beinahe-Unfälle' erfasst.

🔎 Was wurde geantwortet?

Laut Antwort des Senats auf Basis der polizeilichen Verlaufsstatistik (DWH VklB, Stand 26. Juni 2026) wurden in der Heinersdorfer Straße zwischen 2021 und April 2026 zwischen 4 und 21 Unfälle pro Jahr registriert (insgesamt 80 Unfälle), im Oberhofer Weg zwischen 3 und 31 pro Jahr (insgesamt 128 Unfälle), und in der Hildburghauser Straße deutlich mehr, zwischen 62 (bis April 2026) und 213 pro Jahr. In keiner der Straßen gab es im Zeitraum Unfälle mit Getöteten. In der Hildburghauser Straße wurden zudem mehrfach Unfälle mit Kinderbeteiligung registriert (insgesamt 10 im Zeitraum), während in der Heinersdorfer Straße und im Oberhofer Weg keine Unfälle mit Kinderbeteiligung erfasst wurden. Der Senat weist darauf hin, dass Lichterfelde-Ost kein separater Ortsteil ist und daher nicht automatisiert ausgewertet werden kann. Zur Methodik der Erfassung von Beinahe-Unfällen liegt laut der im Dokument wiedergegebenen Stellungnahme des Bezirksamts (Straßen- und Grünflächenamt) keine Erkenntnis vor; der Text bricht an dieser Stelle ab.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der Abgeordneten Cornelia Seibeld (CDU) am 22. Juni 2026 eingereicht; die Antwort des Senats erfolgte am 9. Juli 2026. Die Datenquelle ist das Datawarehouse Verkehrslagebild (DWH VklB) der Polizei Berlin, Stand 26. Juni 2026. Der Senat merkt an, dass der Datenbestand fortlaufenden Änderungen unterliegt und unterschiedliche Abfragezeitpunkte zu abweichenden Ergebnissen führen können. Teile der Anfrage wurden vom Bezirksamt beantwortet, da der Senat hierfür nicht aus eigener Zuständigkeit Auskunft geben kann; die wiedergegebene Stellungnahme des Straßen- und Grünflächenamts ist im vorliegenden Dokumentauszug unvollständig.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26460, Wahlperiode 19, eingereicht 22. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.