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BerlinSchriftliche AnfrageAfD

📄 ndH-Quote an den Berliner Schulen und Kitas

19. Juli 2026Dokument 19/26465 · WP 19Berlin
Tommy Tabor
nichtdeutsche HerkunftsspracheSchulstatistikKitasSprachbildungBezirksvergleich
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage betrifft die Erhebung der sogenannten ndH-Quote (Anteil der Schülerinnen und Schüler bzw. Kita-Kinder mit nichtdeutscher Herkunftssprache) an Berliner Schulen und Kitas. Der Fragesteller möchte wissen, wie hoch dieser Anteil im Schuljahr 2025/26 an den einzelnen öffentlichen allgemeinbildenden Schulen Berlins ist und wie sich der Anteil in Kitas seit 2021 entwickelt hat.

👥 Wer ist betroffen?

Öffentliche allgemeinbildende Schulen (Grundschulen, Integrierte Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Förderschulen) und Kitas in Berlin, aufgeschlüsselt nach den zwölf Berliner Bezirken; betroffen sind insbesondere Schülerinnen und Schüler bzw. Kita-Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache sowie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie als antwortende Stelle.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller fragt: 1) Wie hoch war im Schuljahr 2025/26 die ndH-Quote an jeder einzelnen öffentlichen allgemeinbildenden Schule in Berlin, tabellarisch nach Höhe geordnet und nach Bezirken aufgeschlüsselt? 2) Welche Schulen erreichen aktuell eine ndH-Quote von über 90 Prozent? 3) Welche Schulen liegen aktuell unter 10 Prozent, aufgeschlüsselt nach Schultyp? 4) Welche öffentlichen Schulen hatten im Schuljahr 2021/22 eine ndH-Quote von 0 Prozent, und welche haben aktuell 0 Prozent? 5) Wie hoch ist aktuell der Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache in Berliner Kitas, aufgeschlüsselt nach Bezirk, im Vergleich zum Stand von 34 Prozent zum 31.12.2021?

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie antwortet: Zu den Fragen 1 bis 4 verweist sie auf eine Anlage mit einer schulscharfen Liste, geordnet nach Höhe der ndH-Quote im Schuljahr 2025/26 inklusive Vergleichswert 2021/22. Die höchsten Werte liegen bei 100,0 Prozent (u. a. eine Integrierte Sekundarschule in Charlottenburg-Wilmersdorf, BSN 12A44, und eine in Tempelhof-Schöneberg, BSN 07A44); zahlreiche Grundschulen in Neukölln, Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg liegen über 90 Prozent. Zu Frage 5: Zum Stichtag 31.12.2025 betrug der Anteil der Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache an allen in Berliner Kitas betreuten Kindern 39,5 Prozent (gegenüber 34 Prozent zum 31.12.2021). Nach Wohnbezirk reicht die Spanne von 26,9 Prozent (Treptow-Köpenick) und 27,6 Prozent (Steglitz-Zehlendorf) bis 53,4 Prozent (Mitte) und 46,3 Prozent (Charlottenburg-Wilmersdorf); außerhalb Berlins wohnende Kinder (103 Brandenburger Kinder) liegen bei 8,3 Prozent.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der AfD-Fraktion eingereicht (Abgeordneter Tommy Tabor). Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat am 10. Juli 2026 vollständig geantwortet, einschließlich einer detaillierten schulscharfen Anlage. Die Vorbemerkung des Abgeordneten führt an, dass das Merkmal 'nichtdeutsche Herkunftssprache' seit Jahren Bestandteil des Kerndatensatzes der Kultusministerkonferenz (KMK) sei und einer Lieferverpflichtung unterliege; die Senatsverwaltung bestätigt dies in ihrer Vorbemerkung zur Antwort. Datenquelle für die Kita-Zahlen ist laut Antwort ISBJ-Kita mit Festschreibung zum Stichtag 31.12.2025.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26465, Wahlperiode 19, eingereicht 23. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.