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BerlinSchriftliche AnfrageBündnis 90/Die Grünen

📄 Sicherheit und Gewalt im ÖPNV

19. Juli 2026Dokument 19/26473 · WP 19Berlin
Antje Kapek
ÖPNV-SicherheitStraftatenstatistikKörperverletzungSexualdelikteTaschendiebstahl
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit der Zahl und Art von Straftaten in Berliner Verkehrsmitteln (Bus, Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn/Regionalbahn) sowie an zugehörigen Haltestellen und Bahnhöfen in den Jahren 2024 bis 2026. Erfragt werden Aufschlüsselungen nach Jahr, Verkehrsmittel, Deliktsart und Geschlecht der Opfer sowie nach Tageszeit bei Delikten mit weiblichen und diversen Opfern.

👥 Wer ist betroffen?

Fahrgäste der BVG (Bus, Straßenbahn, U-Bahn) und der S-Bahn/Regionalbahn in Berlin, insbesondere Opfer von Körperverletzung, Sexualdelikten, Raub, Nötigung/Bedrohung und Diebstahl; betroffen sind zudem die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die Berliner Polizei, die BVG und die Deutsche Bahn.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragestellerin fragt: Wie viele Straftaten wurden 2024–2026 in BVG-Verkehrsmitteln erfasst (aufgeschlüsselt nach Jahr, Verkehrsmittel, Opfergeschlecht, Deliktsart, möglichst Verkehrslinie)? Wie viele Straftaten an BVG-Haltestellen/Bahnhöfen? Wie viele Straftaten im Zug bzw. an Bahnhöfen der S-Bahn/Regionalbahn? In welchen Tageszeitfenstern (Verkehrszeiten) geschahen Delikte mit weiblichen oder diversen Opfern bei Beleidigung, Körperverletzung, Nötigung/Freiheitsberaubung/Bedrohung und Sexualdelikten?

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet mit Datenmaterial aus der polizeilichen Verlaufsstatistik (DWH FI, Stand 25. Juni 2026), ergänzt um Stellungnahmen von BVG und Deutsche Bahn. Im Bus wurden 2024 1.926, 2025 1.535 und bis Ende Mai 2026 554 Straftaten erfasst; in der Straßenbahn 774/603/256; in der U-Bahn 2.634/2.420/877. An Haltestellen/Bahnhöfen: Bus 1.088/1.090/393, Straßenbahn 595/537/183, U-Bahn-Bahnhöfe 5.905/5.145/1.924. Im Zug der S-Bahn/Regionalbahn wurden 676/580/171 Fälle erfasst, an deren Bahnhöfen 1.856/1.675/563. Häufigste Delikte sind Taschendiebstahl, sonstiger einfacher Diebstahl und Körperverletzung; an U-Bahnhöfen spielen zudem Straftaten im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelgesetz eine große Rolle (2024: 863 Fälle). Bei den Opferzahlen nach Geschlecht zeigt sich z. B. bei Sexualdelikten ein deutlich höherer Anteil weiblicher Opfer. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Verkehrslinien ist laut Senat nicht möglich. Der im Dokument sichtbare Antworttext endet bei Frage 5 (Zeitfenster-Auswertung) unvollständig; die vollständige Stundenaufschlüsselung liegt im vorliegenden Textausschnitt nicht vollständig vor.

⚡ Einordnung

Eingereicht von der Abgeordneten Antje Kapek (Bündnis 90/Die Grünen) am 23. Juni 2026, Antwort des Senats (zuständig: Senatsverwaltung für Inneres und Sport) vom 10. Juli 2026. Die Daten stammen aus dem Datawarehouse Führungsinformation (DWH FI) auf Basis des Polizeilichen Landessystems POLIKS, Stand 25. Juni 2026, und unterliegen laut Senat einer fortlaufenden Aktualisierung, sodass unterschiedliche Abfragezeitpunkte zu abweichenden Ergebnissen führen können. Die Zahlen enthalten laut Senat nicht die an die Bundespolizeidirektion abgegebenen Ermittlungsverfahren im Bereich S-Bahn/Regionalbahn. Stellungnahmen der BVG und der Deutschen Bahn wurden laut Senat unverändert in eigener Verantwortung dieser Unternehmen übernommen.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26473, Wahlperiode 19, eingereicht 23. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.