📄 Steffi-Graf-Stadion: Große Pläne im Grunewald
📋 Worum geht es?
Die Anfrage betrifft das Steffi-Graf-Stadion auf dem Gelände des LTTC Rot-Weiß Berlin im Grunewald. Im Mittelpunkt stehen mögliche Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie die Rolle des Stadions bei einer möglichen Berliner Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind das Steffi-Graf-Stadion, der LTTC Rot-Weiß Berlin, die Senatsverwaltung für Inneres und Sport sowie potenziell der Deutsche Tennis Bund im Zusammenhang mit einer möglichen Olympiabewerbung Berlins.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerin fragt, welche Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen am Stadion geplant sind, mit welchen Gesamtkosten zu rechnen ist, wer diese trägt, ob Landes-, Bundes- oder EU-Mittel eingesetzt werden, welche Rolle das Stadion bei einer Olympiabewerbung spielt, ob eine Kapazität von bis zu 7.000 Zuschauerplätzen ausreichend ist (auch im Vergleich zu rund 15.000 Plätzen beim olympischen Tennis 2024 in Paris), welche Kapazität angemessen wäre, welche weiteren Investitionen nötig wären und ob der Senat bereits finanzielle Zusagen gemacht oder Verhandlungen aufgenommen hat.
🔎 Was wurde geantwortet?
Der Senat antwortet, dass derzeit keine konkreten Ausbau- oder Modernisierungsmaßnahmen auf dem Gelände des LTTC Rot-Weiß Berlin geplant sind. Im Steffi-Graf-Stadion sollen laut aktuellem Feinkonzept die Tennis- und Rollstuhltenniswettbewerbe stattfinden. Der Senat hält eine Kapazität von 7.000 Zuschauerplätzen für die Tenniswettkämpfe für ausreichend; zusammen mit elf weiteren bespielten Courts stehe eine Gesamtkapazität von rund 25.000 Plätzen zur Verfügung. Die Planung sei mit dem Deutschen Tennis Bund abgestimmt und entspreche den Anforderungen für Olympische und Paralympische Spiele. Das Stadion sei auf 7.000 Zuschauende ausgelegt; ob diese Kapazität technisch voll ausgeschöpft werden kann, müsse geprüft werden. Der Verein beabsichtige, nach den Sommermonaten die Machbarkeit einer Weiterentwicklung mit Blick auf das WTA-Turnier in Berlin zu prüfen; erst danach wäre ersichtlich, ob und in welcher Höhe eine Investition nötig wäre. Finanzielle Zusagen des Senats gegenüber Betreibern, Veranstaltern oder Beteiligten liegen laut Senat nicht vor.
⚡ Einordnung
Eingereicht wurde die Anfrage von der Abgeordneten Klara Schedlich (Bündnis 90/Die Grünen) am 23. Juni 2026, die Antwort des Senats datiert auf den 3. Juli 2026 und wurde von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport (in Vertretung: Franziska Becker) erteilt. Der Senat nennt eine geplante Zuschauerkapazität von 7.000 Plätzen im Steffi-Graf-Stadion sowie eine Gesamtkapazität von rund 25.000 Plätzen inklusive elf weiterer Courts. Als Vergleichszahl wird in der Anfrage die Kapazität von rund 15.000 Zuschauerplätzen beim olympischen Tennis 2024 in Paris (Court Philippe-Chatrier) genannt. Laut Senat liegen keine finanziellen Zusagen oder laufenden Verhandlungen zum Stadionausbau vor.