📄 Trainiert der Senat die Moabiter*innen neuerdings für Olympia?
📋 Worum geht es?
Der Fragesteller thematisiert die kurze Grünphase für Fußgänger*innen an der Ampel Turmstraße/Ecke Beusselstraße in Berlin-Moabit und fragt nach den Gründen sowie möglichen Verbesserungen.
👥 Wer ist betroffen?
Fußgänger*innen, die die Kreuzung Turmstraße/Beusselstraße in Moabit überqueren, sowie die zuständige Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller möchte wissen: Warum dauert die Grünphase für Fußgänger*innen an dieser Ampel nur 7 Sekunden? Warum wurde sie derart verkürzt? Was unternimmt der Senat, um die Grünphase zu verlängern und eine sichere Überquerung zu ermöglichen?
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Senatsverwaltung antwortet, die Anlage sei bereits 2001 projektiert worden und werde seitdem im Wesentlichen mit denselben Programmen betrieben. Tagsüber liege die Freigabezeit planmäßig zwischen 11 und 12 Sekunden; da die Anlage verkehrsabhängig gesteuert werde, könne es zugunsten der Priorisierung von BVG-Buslinien in einzelnen Umläufen zu einer Verkürzung auf eine Mindestfreigabe von sieben Sekunden kommen. Nachts laufe ein Festzeitprogramm mit sieben Sekunden Freigabezeit bei einer Gesamtumlaufzeit von nur 50 Sekunden. Laut Senatsverwaltung bestehe kein Sicherheitsrisiko, da sich an die Grünphase eine Schutzzeit zur Räumung der Kreuzung anschließe; das Grün diene vor allem als Startsignal. Eine Überarbeitung der Planung sei derzeit nicht vorgesehen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde vom Abgeordneten Taylan Kurt (Bündnis 90/Die Grünen) am 23. Juni 2026 eingereicht; die Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt datiert vom 13. Juli 2026 und wurde von Arne Herz in Vertretung unterzeichnet. Die Senatsverwaltung nennt konkrete Zeitwerte: 11-12 Sekunden tagsüber planmäßig, Mindestfreigabe von 7 Sekunden bei Busvorrangschaltungen, 7 Sekunden nachts bei einer Umlaufzeit von 50 Sekunden. Die Ampelanlage stammt laut Senatsverwaltung aus dem Jahr 2001.