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BerlinSchriftliche AnfrageBündnis 90/Die Grünen

📄 Kein Eis, keine Halle, kein Hockey? – Wo kann Inline-Hockey in Berlin überhaupt stattfinden?

20. Juli 2026Dokument 19/26545 · WP 19Berlin
Klara Schedlich
Inline-HockeySporthallenHallenzeitenSportstättenvergabequeerer Sport
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit der Frage, welche Sportstätten in Berlin für Inline-Hockey geeignet und zugelassen sind, wie Hallenzeiten vergeben werden und welche Vereine die Sportart derzeit ausüben. Zudem geht es um niedrigschwellige Zugänge zum Sport sowie um Angebote für LSBTIQ+-Gruppen im Eishockey- und Inline-Hockeysport.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind Sportvereine und Sportgruppen, die Inline-Hockey betreiben, insbesondere in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Neukölln, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg, sowie die bezirklichen Vergabestellen für Sporthallen und die Senatsverwaltung für Inneres und Sport.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragestellerin fragt unter anderem: Welche Turnhallen sind für Inline-Hockey geeignet und welche zugelassen? Welche Kriterien und Zuständigkeiten gelten für die Zulassung? Welche Hallen und Vereine nutzen aktuell welche Zeiten? Welche Erkenntnisse liegen zu freien Hallenzeiten, zum Bedarf und zur Entwicklung der Anfragen vor? Welche Maßnahmen ergreift der Senat zur Erschließung zusätzlicher Kapazitäten und zu mehr Transparenz bei der Vergabe? Welche Erkenntnisse und Unterstützungsangebote bestehen für queere Sportangebote und für Menschen ohne Vereinserfahrung?

🔎 Was wurde geantwortet?

Der Senat führt laut eigener Angabe keine Statistik zur Eignung von Hallen für Inline-Hockey; maßgeblich sind rollsporttaugliche Böden gemäß DIN V 18032-2:2001-04, über deren Eignung bezirkliche Vergabestellen entscheiden. Genutzt werden u. a. die Außenfläche am Mommsenstadion, das Eisstadion Neukölln, mehrere Schulsporthallen sowie die Carl-Schuhmann-Sportanlage; aus den Bezirken Mitte und Treptow-Köpenick lag keine Rückmeldung vor, in sechs weiteren Bezirken werden keine Anlagen für die Sportart genutzt. Konkrete Hallenzeiten für Vereine wie TSC Berlin 1893, Red Devils Berlin oder Berlin Buffalos werden tabellarisch aufgeführt. Dem Senat liegen keine Erkenntnisse zu freien Hallenzeiten, zum Bedarf oder zur Entwicklung der Anfragezahlen vor; die Vergabe erfolgt nach den Sportanlagen-Nutzungsvorschriften (SPAN), künftig unterstützt durch die Software TSSV. Bekannt sind die queeren Hockeyangebote von Vorspiel e. V. (Team „Frost Ibex“) und Hockey is Diversity e. V.; Unterstützung erfolgt über die Kompetenz- und Koordinierungsstelle beim LSVD, das Teilhabeprogramm und eine vom Landessportbund angebotene Prozessbegleitung. Niedrigschwellige Zugänge werden laut Senat etwa über die Eisbären Juniors im Rahmen von „Profivereine machen Schule“ und Geflüchtetenintegration gefördert.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der Abgeordneten Klara Schedlich (Bündnis 90/Die Grünen) eingereicht; die Antwort des Senats liegt vor (datiert 13. Juli 2026, unterzeichnet von Christian Hochgrebe, Senatsverwaltung für Inneres und Sport). Der Senat benennt als Bewertung zu Frage 20, dass das bestehende Angebot für unterrepräsentierte Gruppen als grundsätzlich ausreichend angesehen wird. Zu den Fragen 9-15 gibt der Senat an, über keine Erkenntnisse zu freien Hallenzeiten, zum Bedarf oder zur Entwicklung der Nachfrage zu verfügen.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26545, Wahlperiode 19, eingereicht 30. Juni 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.