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BerlinSchriftliche AnfrageCDU

📄 Zukunft der Liegenschaft Wustrower Straße 18 und Umsetzung des Masterplans „Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen“

27. Juli 2026Dokument 19/26572 · WP 19Berlin
Danny Freymark
LeerstandGebäudesanierungWohnungsneubauStadtentwicklungZwischennutzung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage betrifft das weitgehend leerstehende DDR-zeitliche Bestandsgebäude in der Wustrower Straße 18 in Lichtenberg, das im Planungsgebiet des Masterplans „Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen“ liegt. Der Masterplan sieht an diesem Standort Wohnungsneubau sowie an der Ecke Falkenberger Chaussee/Wustrower Straße ein Kultur- und Bildungszentrum (KuBiz) vor.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind der Bezirk Lichtenberg bzw. der Ortsteil Neu-Hohenschönhausen, die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH als Verwalterin der Liegenschaft, aktuelle Zwischennutzer der Erdgeschossflächen (soziale und gewerbliche Angebote) sowie potenziell ein landeseigenes Wohnungsunternehmen im Falle einer Grundstücksübertragung.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: 1) wie die BIM den baulichen Zustand des Gebäudes bewertet und welche Sanierungskosten entstehen würden; 2) ob eine Integration bzw. ein Erhalt des Gebäudes im Rahmen der Planungen geprüft wurde; 3) ob Zwischennutzungen geplant sind; 4) welche Abriss- und Neubaukosten erwartet werden; 5) ob die Liegenschaft im Landeseigentum verbleibt oder veräußert werden soll; 6) wie der Planungs- und Finanzierungsstand des KuBiz ist; 7) wie hoch die bisherigen Ausgaben für das Projekt sind, aufgeschlüsselt nach Kostenarten; 8) welcher Zeitplan für die Umsetzung des Masterplans in den nächsten 5, 10 und 15 Jahren verfolgt wird.

🔎 Was wurde geantwortet?

Der Senat antwortet: Das Gebäude weist erhebliche Mängel bei Elektroanlage, Brandschutz, Aufzug, Heizung, Fassade und Energetik auf; konkrete Sanierungskosten werden nicht genannt. Ein Erhalt des Gebäudes wurde wegen des schlechten Zustands und des Wohnraumpotenzials nicht vertieft untersucht; der Masterplan sieht einen Abriss zugunsten von Wohnungsneubau vor. Die Erdgeschossflächen werden bereits befristet zwischengenutzt, eine Ausweitung ist wegen des Gebäudezustands nicht möglich. Abriss- und Neubaukosten können derzeit nicht benannt werden. Durch Einleitung eines Clusterungsprozesses werden Voraussetzungen für eine Übertragung an ein landeseigenes Wohnungsunternehmen geschaffen. Für das KuBiz läuft seit März 2026 ein B-Planverfahren; ob eine anteilige Förderung möglich ist, wird im Rahmen eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts geprüft. Bisherige Ausgaben: städtebaulicher Wettbewerb 249.655,94 €, Masterplanung 202.925,05 €, Fördermittel 275.929,55 €, weitere Planungs- und Vorbereitungskosten 62.811,18 € (Kosten für Öffentlichkeitsbeteiligung und Schaustelle sind darin enthalten). Ein konkreter Zeitplan für die nächsten 5, 10 und 15 Jahre wird nicht genannt; laut Senat müssen zunächst mittels B-Planverfahren die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, wobei der Fortschritt von den personellen und finanziellen Kapazitäten des Bezirks abhängt.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von Danny Freymark (CDU) am 1. Juli 2026 eingereicht; die Antwort des Senats liegt vor (datiert 16. Juli 2026, unterzeichnet von Tanja Mildenberger, Senatsverwaltung für Finanzen, in Vertretung). Der Senat verweist auf Stellungnahmen des Bezirksamts Lichtenberg und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH. Konkrete Kostenzahlen zum bisherigen Projekt werden genannt (siehe Findings); Zahlen zu Abriss-, Sanierungs- und Neubaukosten liegen laut Senat noch nicht vor. Das B-Planverfahren für das Untersuchungsgebiet wurde im März 2026 durch Aufstellungsbeschluss eingeleitet.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26572, Wahlperiode 19, eingereicht 1. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.