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BerlinSchriftliche AnfrageDie Linke

📄 Gute Dienstleistungen für Mieterinnen und Mieter landeseigener Wohnungsunternehmen

6. August 2026Dokument 19/26648 · WP 19Berlin
Niklas Schenker
landeseigene WohnungsunternehmenMieterserviceHausmeisterHandwerkerleistungenGroßwohnsiedlungen
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit den Dienstleistungen der sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen (degewo, Gewobag, HOWOGE, GESOBAU, STADT UND LAND, WBM) für ihre Mieterinnen und Mieter. Im Mittelpunkt stehen wohnortnahe Kundenzentren, eigene Handwerker*innen und Techniker*innen sowie Hausmeister*innen und Objektbetreuer*innen. Hintergrund ist ein Beschluss des Abgeordnetenhauses (Drucksache 19/3195) vom 4. Juni 2026, der den Senat beauftragt hat, sicherzustellen, dass alle landeseigenen Wohnungsunternehmen entsprechende eigene Strukturen vorhalten.

👥 Wer ist betroffen?

Mieterinnen und Mieter der landeseigenen Wohnungsunternehmen degewo, Gewobag, HOWOGE, GESOBAU, STADT UND LAND und WBM, insbesondere in Großwohnsiedlungen wie dem Märkischen Viertel, Marzahn, Gropiusstadt, Hellersdorf, Neu-Hohenschönhausen, Fennpfuhl und weiteren Quartieren.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: In welchen Großwohnsiedlungen die LWU wohnortnahe Kundenzentren mit welchen Öffnungszeiten unterhalten; welche LWU eigene Handwerker*innen und Techniker*innen beschäftigen, welche Aufgaben diese haben und inwiefern diese in Tochterfirmen ausgegliedert sind; sowie welche LWU eigene Hausmeister*innen und/oder Objektbetreuer*innen beschäftigen, welche Aufgaben diese haben und inwiefern diese in Tochterfirmen ausgegliedert sind.

🔎 Was wurde geantwortet?

Der Senat hat die sechs LWU um Stellungnahmen gebeten, die in die Antwort eingeflossen sind. Laut Angaben der Unternehmen: degewo betreibt vier Kundencenter (Marzahn, Wedding, Köpenick, Gropiusstadt) sowie Nachbarschaftstreffs; Handwerkerleistungen erbringt die 100%ige Tochter degewo Technische Dienste GmbH, Hausmeisterdienste die Tochter degewo Gebäudeservice GmbH, ergänzt durch Concierges in fünf Hochhäusern. GESOBAU unterhält im Märkischen Viertel einen Service-Counter sowie Servicestützpunkte mit Hausmeisterbüros, beschäftigt laut eigenen Angaben keine eigenen Handwerker*innen, sondern arbeitet mit externen Fachunternehmen. Die Gewobag betreibt zehn Quartierbüros mit festen Öffnungszeiten; Techniker*innen unterstützen im Bestandsmanagement, die Tochter Gewobag ED beschäftigt eigene Monteur*innen im Wärmeservice. Die HOWOGE verfügt über Kundenzentren bzw. Service Points in Neu-Hohenschönhausen, Fennpfuhl und der Thermometersiedlung sowie eigene Handwerker*innen und Techniker*innen, organisiert in der HOWOGE Servicegesellschaft mbH, der HOWOGE Wärme GmbH und der ATOZ Facility Solutions GmbH. Die STADT UND LAND betreibt vier Servicebüros/Geschäftsstellen (u.a. Hellersdorf, Rollbergviertel) sowie vier Nachbarschaftstreffs über die Tochter SOPHIA Berlin GmbH; eigene Handwerker*innen hat sie laut eigenen Angaben nicht, beschäftigt aber Techniker*innen für Planung und Abnahme von Maßnahmen. Die WBM besitzt laut eigenen Angaben keine Bestände in Großwohnsiedlungen, bietet persönliche, telefonische, schriftliche und digitale Erreichbarkeit (u.a. Chatbot MIA) sowie eigene Haustechniker*innen für Gewerbeobjekte und Hausmeister*innen vor Ort. Zudem enthält die Antwort eine Tabelle mit Wohnungsbeständen einzelner LWU-Objekte inklusive Anzahl der Wohneinheiten und Anteil geförderter Wohnungen. Die Antwort zu Frage 3 (eigene Hausmeister*innen/Objektbetreuer*innen) ist im vorliegenden Textauszug nicht vollständig wiedergegeben.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde vom Abgeordneten Niklas Schenker (Die Linke) gestellt. Die Antwort des Senats liegt vor und beruht auf Stellungnahmen der sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen, die laut Senat in eigener Verantwortung erstellt wurden. Der Fragesteller verweist auf die vom Abgeordnetenhaus am 4. Juni 2026 beschlossene Drucksache 19/3195, in der der Senat beauftragt wurde sicherzustellen, dass alle LWU eigene Handwerker*innen, Techniker*innen und Hausmeister*innen vorhalten sowie Maßnahmen für saubere und sichere Wohnanlagen ergreifen.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26648, Wahlperiode 19, eingereicht 13. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.