📄 Öffentliche Abkühlungsorte im Bezirk Lichtenberg
📋 Worum geht es?
Die Anfrage befasst sich mit öffentlichen Orten zur Abkühlung bei Hitze im Bezirk Lichtenberg, etwa Wasserspiele, Nebelduschen oder schattige Aufenthaltsbereiche. Es geht um den aktuellen Bestand solcher Orte, geplante weitere Maßnahmen bis Ende 2028, die Auswahlkriterien für neue Standorte sowie spezielle Maßnahmen für besonders hitzebelastete Bereiche in Alt- und Neu-Hohenschönhausen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Bevölkerung im Bezirk Lichtenberg, insbesondere die Ortsteile Alt- und Neu-Hohenschönhausen, sowie die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege und das Bezirksamt Lichtenberg.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller wollen wissen: 1) Welche öffentlichen Abkühlungsorte derzeit im Bezirk Lichtenberg bestehen, aufgeschlüsselt nach Ortsteil, Lage und Art der Maßnahme. 2) Welche weiteren Abkühlungsorte bis Ende 2028 geschaffen werden sollen, nach Standort, Maßnahme und Zeitpunkt. 3) Nach welchen Kriterien Standorte für neue Abkühlungsorte ausgewählt werden. 4) Welche Maßnahmen speziell für hitzebelastete Bereiche in Alt- und Neu-Hohenschönhausen vorgesehen sind.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Senatsverwaltung antwortet, dass auf dem Hitzeschutz-Portal des Senats (www.berlin.de/hitzeschutz) eine Kühle-Orte-Karte mit genauen Standortdaten existiert, die auch nach Bezirksgrenzen und Ortsteilen filterbar ist. Für Lichtenberg sind kühle Orte in den Kategorien Kühle Räume, Trinkwasserbrunnen, Schwimmbäder, Zierbrunnen und Planschen, Parks und Grünanlagen, Bäume in Grünanlagen sowie Friedhöfe ausgewiesen. Eine abschließende Festlegung weiterer Standorte und Umsetzungszeiträume bis Ende 2028 liegt laut Senat noch nicht vor; die Weiterentwicklung erfolgt im Rahmen der Fortschreibung des Hitzeschutzplans. Die Standortauswahl erfolgt anhand einer bezirklichen Empfehlung mit Checkliste, die u. a. Eignung der Einrichtung (z. B. Bibliotheken, Stadtteilzentren, Seniorenheime, Kirchen, Einkaufscenter), kühle Raumtemperatur, Sitzgelegenheiten, Barrierefreiheit, Sanitäranlagen, Trinkwasserangebote und Erreichbarkeit berücksichtigt. Für Alt- und Neu-Hohenschönhausen werden laut Senat keine konkreten Einzelmaßnahmen genannt; es wird auf eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe verwiesen, die Maßnahmen schrittweise prüft und priorisiert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von zwei Abgeordneten der CDU-Fraktion eingereicht. Eine Antwort der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (Senatorin Dr. Ina Czyborra) liegt vor, datiert auf den 30. Juli 2026. Der Senat verweist auf das Hitzeschutz-Portal www.berlin.de/hitzeschutz und den Hitzeschutzplan als fortlaufendes Instrument. Konkrete Zahlen, Fristen oder Kostenangaben zu neuen Standorten werden nicht genannt; eine abschließende Festlegung für Maßnahmen bis Ende 2028 liegt laut Senat noch nicht vor.