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BerlinSchriftliche AnfrageCDU

📄 Öffentliche Trinkbrunnen im Bezirk Lichtenberg

6. August 2026Dokument 19/26658 · WP 19Berlin
Danny Freymark, Martin Pätzold
TrinkbrunnenTrinkwasserversorgungöffentlicher RaumWasserbetriebeTrinkwasserqualität
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit den öffentlichen Trinkbrunnen im Berliner Bezirk Lichtenberg: ihrer Anzahl, ihren Standorten, ihrem Baujahr, geplanten neuen Standorten sowie den Kriterien für die Standortwahl und der Wartung der Brunnen.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die Bewohner und Besucher des Bezirks Lichtenberg sowie die Berliner Wasserbetriebe (BWB), die für Bau und Wartung der Trinkbrunnen zuständig sind.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragesteller wollen wissen: Wie viele Trinkbrunnen gibt es aktuell im Bezirk Lichtenberg und an welchen Standorten (nach Ortsteil aufgeschlüsselt)? Seit wann sind die jeweiligen Brunnen in Betrieb? Welche weiteren Standorte sind geplant oder in Prüfung, und bis wann sollen sie realisiert werden? Nach welchen Kriterien werden neue Standorte ausgewählt? Wie wird die regelmäßige Wartung und Funktionsfähigkeit der Trinkbrunnen sichergestellt?

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Senatsverwaltung antwortet unter Berufung auf Angaben der Berliner Wasserbetriebe (BWB): Im Bezirk Lichtenberg gibt es laut der übermittelten Tabelle 31 öffentliche Trinkbrunnen, verteilt u.a. auf Hohenschönhausen, Karlshorst, Friedrichsfelde und Wartenberg, mit Baujahren von 2013 bis 2025. Als weitere mögliche Standorte werden sechs Orte genannt (u.a. Hauptstr. 9, Gudrunstr., Bietzkestr., Weißenseer Weg), für die der Bezirk Kostenschätzungen erhalten hat; die Trinkbrunnen sind laut BWB jedoch noch nicht beantragt, weshalb keine Realisierungszeitpunkte vorliegen. Zur Standortwahl teilen die BWB mit, dass Auftraggeber wie Bezirksämter, Senat oder Bund den Standort grundsätzlich selbst auswählen können; die BWB prüfen anschließend anhand der vorhandenen Medienerschließung die wirtschaftlichste Variante und schlagen bei unverhältnismäßigem Erschließungsaufwand Alternativen vor. Zur Wartung teilen die BWB mit, dass die Trinkwasserqualität gemäß dem DVGW-Arbeitsblatt W 274 untersucht wird: eine Probenahme bei Inbetriebnahme, danach ein monatlicher Untersuchungszyklus; bei Grenzwertüberschreitung wird der Brunnen gesperrt, gereinigt und desinfiziert, gefolgt von einer Nachuntersuchung und Meldung an das Gesundheitsamt, bevor er bei Einhaltung der Trinkwasserverordnung wieder freigegeben wird.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von den CDU-Abgeordneten Danny Freymark und Prof. Dr. Martin Pätzold am 15. Juli 2026 eingereicht. Die Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt datiert vom 23. Juli 2026 und liegt vor. Der Senat weist darauf hin, dass er Sachverhalte, die nicht in eigener Zuständigkeit liegen, unter Einbindung einer Stellungnahme der Berliner Wasserbetriebe (BWB) beantwortet hat. Laut BWB sind sechs weitere Standorte in Prüfung, für die zwar Kostenschätzungen vorliegen, aber noch keine Beantragung und damit kein Realisierungszeitpunkt.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26658, Wahlperiode 19, eingereicht 15. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.