📄 S Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik | Umbau Bahnhof
📋 Worum geht es?
Die Anfrage behandelt den Umbau des S-Bahnhofs Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin. Es geht um die geplante Verlegung der Verkehrsstation in Richtung Ollenhauerstraße zur Verbesserung der Umsteigesituation zwischen den Linien S25 und U8, den barrierefreien Ausbau der Station sowie die Verlängerung des Bahnsteigs für längere Züge mit mehr Kapazität.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Fahrgäste der Linien S25 und U8 am Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, insbesondere Personen mit Mobilitätseinschränkungen, sowie die Deutsche Bahn AG als ausführendes Unternehmen und die Länder Berlin und Brandenburg als Finanzierungsträger.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller möchte wissen: 1) Wie ist der aktuelle Stand (Planung, Finanzierung, Realisierung) der Verlegung der Verkehrsstation zur Verbesserung der Umsteigesituation? 2) Wie ist der aktuelle Stand des barrierefreien Umbaus der Station? 3) Wie ist der aktuelle Stand der Verlängerung des Bahnsteigs für längere Züge?
🔎 Was wurde geantwortet?
Laut Antwort der Senatsverwaltung, gestützt auf eine Stellungnahme der Deutschen Bahn AG: Die Verlegung der Verkehrsstation ist Teil des i2030-Projekts S25 Nord Schönholz–Hennigsdorf und befindet sich in der Vorplanung (Leistungsphase 2). Die Finanzierung durch Berlin und Brandenburg ist bis zum Ende dieser Planungsphase gesichert; ohne Folgefinanzierung können keine weiteren Planungsphasen bearbeitet werden, weshalb noch keine Aussage zum Realisierungszeitraum möglich ist. Der barrierefreie Ausbau ist im Zuge der Stationsverlegung mitgeplant, eine gesonderte Bestellung dafür liegt laut DB AG nicht vor. Die Bahnsteigverlängerung befindet sich bereits in der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung); die DB AG strebt eine Fertigstellung zum Fahrplanwechsel 2029 an. Die Finanzierung dieses Projekts erfolgt aus Mitteln des Senats und ist bis zum Projektabschluss (Leistungsphasen 5–9) gesichert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der CDU-Fraktion eingereicht (Abgeordneter Björn Wohlert) und liegt mit Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt vom 30.07.2026 vor. Die inhaltlichen Aussagen zu Planungsständen stammen laut Senat von der Deutschen Bahn AG, die um Stellungnahme gebeten wurde. Genannte Fristen/Stände: Stationsverlegung in Leistungsphase 2 (Vorplanung), Finanzierung durch Berlin und Brandenburg bis Ende dieser Phase gesichert, kein fester Realisierungszeitraum; Bahnsteigverlängerung in Leistungsphase 5, angestrebte Fertigstellung zum Fahrplanwechsel 2029, Finanzierung durch den Senat bis Projektende (Leistungsphasen 5–9) gesichert.