📄 Parkplätze und Neuerungen in der Bahnhofstraße durch den Umbau
📋 Worum geht es?
Die Anfrage betrifft den Umbau der Bahnhofstraße in Berlin-Tempelhof-Schöneberg in drei Bauabschnitten. Es geht um die Veränderung der Parkplatzzahlen, die Aufstellung von Sitzbänken, eine Uhr in der Goltzstraße sowie bauliche Verzögerungen durch Grundwasserprobleme.
👥 Wer ist betroffen?
Anwohner und Gewerbetreibende an der Bahnhofstraße in Tempelhof-Schöneberg, Nutzer von Parkplätzen (insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen), das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg sowie die Berliner Wasserbetriebe.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Der Fragesteller möchte wissen, wie viele Parkplätze vor und nach dem Umbau in den drei Bauabschnitten der Bahnhofstraße vorhanden waren bzw. sind (aufgeteilt nach Behindertenparkplätzen, Kurzzeitparkplätzen und Lieferzonen), wie viele Sitzbänke aufgestellt wurden bzw. werden, wann die Uhr in der Goltzstraße wieder aufgestellt wird und zu welcher Verzögerung die Grundwasserproblematik geführt hat.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg antwortet: Im ersten Bauabschnitt (Kirchhainer Damm bis Mellener Straße) gab es vorher ca. 59 Parkplätze (55 Kurzzeit-, 3 Behindertenparkplätze, keine Lieferzone), nachher ca. 23 Parkplätze (17 Kurzzeit-, 4 Behinderten-, 1 Lieferzone, Stand verkehrsrechtliche Anordnung vom 17.07.2026). Bisher wurde eine Bank aufgestellt, zwei weitere sind vorgesehen. Im zweiten Bauabschnitt (Mellener Straße bis Riedingerstraße) gab es vorher ca. 78 Parkplätze (30 Kurzzeit-, 3 Behinderten-, keine Lieferzone), nachher sind ca. 33 vorgesehen (30 Kurzzeit-, 3 Behinderten-, keine Lieferzone). Im dritten Bauabschnitt (Riedingerstraße bis Steinstraße) gab es vorher ca. 67 Parkplätze (alle Kurzzeit), aktuell ca. 27, nach Umbau sind ca. 25 vorgesehen (23 Kurzzeit-, 2 Behinderten-, keine Lieferzone). Für den zweiten und dritten Bauabschnitt sind zusammen ca. 27 Bänke vorgesehen. Zur Uhr in der Goltzstraße liegen dem Fachbereich Straßen keine Wiederaufstellwünsche vor; die Firma DSM Deutsche Städte Medien GmbH hält die Sondernutzungserlaubnisse für die meisten Berliner Standorte. Zur Grundwasserproblematik: Im November 2025 wurde in der Baugrube der Berliner Wasserbetriebe im Bauabschnitt 2.1 Grundwasser höher als bei der ursprünglichen Baugrunderkundung vorhergesagt angetroffen, was eine Umplanung zu einer geschlossenen Wasserhaltung erforderte. Die Arbeiten an der Trinkwasserleitung wurden vorgezogen und am 08.05.2026 abgeschlossen, die Grundwasserabsenkung ging im Mai 2026 in Betrieb. Die Arbeiten am Schmutzwasserkanal haben dadurch einen ca. sechsmonatigen Verzug, wobei ein ca. zweimonatiger witterungsbedingter Stillstand Anfang des Jahres sowie die vorgezogene, ca. zweimonatige Trinkwasserleitungsarbeit zu berücksichtigen sind.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde vom Abgeordneten Christian Zander (CDU) am 28.07.2026 eingereicht; die Antwort des Senats (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, in Vertretung Arne Herz) liegt vor und datiert vom 11.08.2026. Die fachlichen Angaben stammen laut Antwort vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, das der Senat um Stellungnahme gebeten hat, da er die Sachverhalte nicht vollständig aus eigener Zuständigkeit beantworten kann. Die verkehrsrechtliche Anordnung für den ersten Bauabschnitt datiert vom 17.07.2026 und war laut Antwort zum Zeitpunkt der Beantwortung vor Ort noch nicht umgesetzt.