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BerlinSchriftliche AnfrageAfD

📄 Ehemaliges Hotel in Mahlsdorf, Am Niederfeld 21, 12621 Berlin

23. August 2026Dokument 19/26761 · WP 19Berlin
Gunnar Lindemann
WohnungslosenunterkunftHotelMahlsdorfBetreiberVermüllung öffentlicher Raum
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage betrifft ein ehemaliges Hotel in der Straße Am Niederfeld 21 in Berlin-Mahlsdorf, das seit dem 15.12.2025 als Unterkunft für wohnungslose Personen betrieben wird. Der Fragesteller erkundigt sich nach Betreiber, Belegung, Kosten sowie nach Beschwerden über Verunreinigungen im Umfeld der Einrichtung.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die in der Einrichtung untergebrachten wohnungslosen Personen, der Betreiber Serenia Homes GmbH, das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, die BVG sowie Anwohner und Nutzer der Haltestelle Pekruner Weg im Umfeld der Unterkunft.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: seit wann die Einrichtung betrieben wird, wer der Betreiber ist, wie viele Personen aktuell dort wohnen und wie hoch die maximale Kapazität ist, welche Nationalitäten und Aufenthaltsstatus die Bewohner haben, wie hoch die Kosten pro Jahr bzw. pro Person und Tag sind und wer diese trägt, seit wann Senat und Bezirksamt von Verunreinigungen im Umfeld wissen, und was dagegen unternommen wurde.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass die Einrichtung seit dem 15.12.2025 betrieben wird und von der Serenia Homes GmbH (Schloßstraße 69, 12165 Berlin) betrieben wird. Die maximale Kapazität beträgt 59 Plätze; eine statistische Erfassung der aktuellen Bewohnerzahl, der Nationalitäten und des Aufenthaltsstatus erfolgt derzeit nicht, soll aber künftig mit dem Fachverfahren GStU möglich werden. Die Kostenangaben wurden als Verschlusssache eingestuft und sind daher nicht Teil der veröffentlichten Antwort. Zu Verunreinigungen gibt die Verwaltung an, dass das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf am 03.03.2026 eine Beschwerde zu abgestellten Einkaufswagen an der Haltestelle Pekruner Weg erhielt und im Juni eine weitere Beschwerde zur Sauberkeit dort einging. Die Einrichtungsleitung behob die Einkaufswagen-Problematik, informierte die BVG wegen liegengebliebenem Winterstreugut und veranlasste eine wöchentliche Reinigung der Haltestelle durch die Einrichtung. Der BSR lägen keine Meldungen oder Beschwerden zu dieser Örtlichkeit vor.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde vom AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann am 30.07.2026 eingereicht; die Antwort des Senats (Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, in Vertretung Aziz Bozkurt) liegt vor und datiert vom 14.08.2026. Die Antwort zu den Kosten (Frage 6) wurde unter Verweis auf § 45 Verfassung von Berlin, § 5 Nummer 4 der Anlage 6 zur GO Abgh und § 45 Absatz 4 der GGO I als Verschlusssache nur für den Dienstgebrauch eingestuft und ist nicht öffentlich. Die Verwaltung begründet dies damit, dass eine Veröffentlichung der vereinbarten Kostenpositionen die Verhandlungsspielräume des Landes Berlin bei künftigen Vergabeverfahren einschränken könnte.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26761, Wahlperiode 19, eingereicht 30. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.