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BerlinSchriftliche AnfrageAfD

📄 Rodungen in der Rudolf-Leonhard-Str. in Marzahn

26. August 2026Dokument 19/26762 · WP 19Berlin
Gunnar Lindemann
RodungGrünflächenStraßenbegleitgrüninvasive PflanzenartenVerkehrssicherheit
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage behandelt Rodungen von Freiflächen an der Rudolf-Leonhard-Straße in Marzahn-Hellersdorf, die 2024 und 2025 durchgeführt wurden. Der Fragesteller möchte wissen, ob die Rodungen vollständig waren, was die Gründe und Kosten waren und ob eine Wiederaufforstung geplant ist.

👥 Wer ist betroffen?

Anwohnende der Rudolf-Leonhard-Straße 1-7 und 10-21 in Berlin-Marzahn, das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirks Marzahn-Hellersdorf sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller fragt: 1) Ob die Freiflächen im November 2024 komplett gerodet wurden. 2) Was der konkrete Grund für die Rodungen war und welche Kosten dem Bezirk entstanden sind. 3) Warum statt vollständiger Rodungen nicht ein Rückschnitt wuchernder Sträucher zur Verkehrssicherung erfolgt ist. 4) Ob und wann eine Wiederaufforstung bzw. Neubepflanzung geplant ist, falls die Flächen nicht bebaut werden sollen. 5) Wie das Bezirksamt die eigene Glaubwürdigkeit beim Klima- und Umweltschutz angesichts der Rodungen beurteilt.

🔎 Was wurde geantwortet?

Laut Antwort des Bezirks Marzahn-Hellersdorf wurden im November 2024 Freiflächen an der Rudolf-Leonhard-Str. 1-7 und 10-13 gerodet, 2025 ergänzend Flächen an 10-21; eine vollständige Rodung erfolgte nicht, Straßenbäume und erhaltenswerte Solitärgehölze wurden ausgenommen. Grund waren laut Bezirksamt wiederholte Anwohnerbeschwerden; die Rodung diene der Beseitigung strategischer Müllablagerungen und Verunreinigungen durch Fäkalien an Parkplatzflächen, der Vermeidung unverhältnismäßigen Pflegeaufwands an ungeeigneten schmalen Standorten, der Lösung von Konflikten durch Überwuchs auf Privatgrundstücke sowie der Bekämpfung invasiver Arten wie Götterbaum und Essigbaum. Die Kosten beliefen sich laut Bezirksamt 2024 auf 1.456,92 € und 2025 auf 4.674,56 €. Eine Wiederaufforstung oder Neubepflanzung ist laut Bezirksamt nicht geplant, da die Flächen keine Bauflächen seien und dauerhaft übersichtlich und pflegbar bleiben sollen. Das Bezirksamt sieht seine Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz durch die Maßnahme nicht beeinträchtigt und bewertet die Rodung als ressourceneffizient, kostengünstiger als fortlaufende Rückschnitte und zugleich dem aktiven Umweltschutz dienlich, da sie invasive Arten bekämpfe und Müll- sowie Fäkalienverunreinigungen entgegenwirke.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde vom AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann gestellt und am 30. Juli 2026 eingereicht. Die Antwort des Senats erfolgte am 13. August 2026 im Namen der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, basierend auf einer Stellungnahme des Straßen- und Grünflächenamts des Bezirks Marzahn-Hellersdorf, die im Dokument wörtlich wiedergegeben wird. Genannte Kosten: 1.456,92 € (2024) und 4.674,56 € (2025) für die Rodungen.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26762, Wahlperiode 19, eingereicht 30. Juli 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.