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BerlinSchriftliche AnfrageBündnis 90/Die Grünen

📄 Stadtbad Wilmersdorf I - Badespaß für jung und alt

27. August 2026Dokument 19/26794 · WP 19Berlin
Klara Schedlich
SchwimmbadSanierungWasserqualitätÖffnungszeitenBarrierefreiheit
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit dem baulichen Zustand, der Nutzung und der Zukunft des Stadtbads Wilmersdorf I in Berlin. Es geht um Sanierungsmaßnahmen, Öffnungszeiten, Besucherzahlen sowie die Versorgung mit Schwimmflächen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die Nutzerinnen und Nutzer des Stadtbads Wilmersdorf I (Öffentlichkeit, Schulen, Vereine), die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) sowie der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, insbesondere im Zusammenhang mit der Schließung der Neuen Halle Charlottenburg seit 2021.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragestellerin erfragt unter anderem: den baulichen und technischen Zustand des Bades, durchgeführte und geplante Sanierungsmaßnahmen seit 2020, die Wasserqualität, temporäre Schließungen der letzten fünf Jahre, die Entwicklung der Öffnungszeiten und Wasserzeiten für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit, Besucherzahlen 2020 bis 2025, die Auslastung, Auswirkungen eingeschränkter öffentlicher Nutzung auf die Versorgung im Bezirk, die Häufigkeit von Änderungen der Öffnungszeiten, Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit, die Personalsituation sowie die Erfüllung von Anforderungen an Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Klimaschutz und die langfristige Perspektive im Berliner Bäderkonzept.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, das Bad befinde sich in einem zufriedenstellenden Zustand. Seit 2020 wurden Maßnahmen u. a. zur Sanierung der Sanitärtrakte (rd. 520.000 Euro, 2020), Erneuerung der Elektroinstallationen im Saunabereich (rd. 44.000 Euro, 2021) und Sanierung der Rohwasserkammer und Filteranlagen (rd. 120.000 Euro, 2025) durchgeführt; derzeit seien keine weiteren Sanierungen geplant. Die Wasserqualität entspreche den behördlichen Vorgaben. Es habe vereinzelt Einschränkungen und wenige temporäre Schließungen wegen kurzfristiger Personalausfälle gegeben, eine Auswertung nach Dauer liege nicht vor. Die Besucherzahlen stiegen von 40.047 (2020) auf 106.681 (2025), mit einem Höchststand von 119.881 im Jahr 2022. Die Wasserzeiten 2026 verteilen sich zu 64% auf Öffentlichkeit, 7% auf Vereine und 31% auf Schulen. Die Auslastung werde laut BBB als gut bewertet. Die eingeschränkte öffentliche Nutzung wird mit der erforderlichen Schließung der Neuen Halle Charlottenburg seit 2021 begründet, da Schul- und Vereinsschwimmen Vorrang habe. Die Versorgung mit Wasserflächen im Einzugsgebiet liege bei 5,1 m² pro 1.000 Einwohnende und werde als durchschnittlich bewertet. Das Bad entspreche den aktuellen Anforderungen an Barrierefreiheit; zur Energieeffizienz sei der Aufbau eines zentralen Energiecontrollings und die Digitalisierung der Bäder bis Ende 2026 vorgesehen. Die Personalsituation sei gut, es gebe keine Engpässe. Perspektivisch liege der Schwerpunkt auf dem Erhalt des Bades.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der Abgeordneten Klara Schedlich (Bündnis 90/Die Grünen) am 3. August 2026 eingereicht; die Antwort des Senats datiert vom 19. August 2026 und wurde von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport (in Vertretung Christian Hochgrebe) erstellt, unter Einbeziehung einer Stellungnahme der Berliner Bäder-Betriebe (BBB). Die Antwort nennt konkrete Kostenangaben zu Sanierungsmaßnahmen seit 2020 sowie Besucher- und Wasserzeitenzahlen für 2020 bis 2026. Als Grund für die Nutzungseinschränkung der Öffentlichkeit wird die seit 2021 erforderliche Schließung der Neuen Halle Charlottenburg genannt.

Quelle: Berlin, Dokument 19/26794, Wahlperiode 19, eingereicht 3. August 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.