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BerlinSchriftliche AnfrageBündnis 90/Die Grünen

📄 Sommerbad am Insulaner – kostenpflichtiges Umziehen?

27. August 2026Dokument 19/26797 · WP 19Berlin
Klara Schedlich
FreibadSanierungBarrierefreiheitVideoüberwachungEintrittspreise
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage befasst sich mit dem baulichen Zustand, der Sanierungshistorie, den Öffnungszeiten, Besucherzahlen und Sicherheitsmaßnahmen im Sommerbad am Insulaner in Berlin. Zudem geht es um Eintrittspreise und die Frage kostenpflichtiger Umkleidekabinen.

👥 Wer ist betroffen?

Besucherinnen und Besucher des Sommerbads am Insulaner, die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) sowie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragestellerin erkundigt sich unter anderem nach dem baulichen und technischen Zustand des Bades, durchgeführten und geplanten Sanierungsmaßnahmen seit 2020, temporären Schließungen, der Entwicklung von Öffnungszeiten und Besucherzahlen 2020–2025, der Saisonlänge, der Auslastung, der Versorgungssituation mit Wasserflächen, der Personalsituation, der Barrierefreiheit und Energieeffizienz, der langfristigen Perspektive des Bades, dem Zweck der Ausweiskontrollen und Videoüberwachung sowie der Entwicklung der Eintrittspreise und der Saisonumkleidekabinen.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass das Mehrzweck- und Nichtschwimmerbecken in gutem Zustand seien, bei Sprungturm, Rutsche, Planschbecken und Durchschreitebecken aber kurz- bis mittelfristig Sanierungsbedarf bestehe; die Umkleiden seien teilsaniert. Seit 2020 wurden Maßnahmen von rund 330.000 Euro (2020, Abwasseranlage) bis rund 900.000 Euro (2026, Betonsanierung/Umkleidegebäude) umgesetzt. Es gab keine längeren Schließungen. Die Besucherzahlen stiegen von 79.702 (2020) auf 183.503 (2024) und sanken auf 110.764 (2025); die Saisonlänge variierte, z.B. 2023 vom 1.5. bis 30.9., 2025 vom 1.5. bis 7.9. Die Versorgungssituation mit Wasserflächen wird durch die Senatsverwaltung als gut bewertet, da die Sommerbäder Mariendorf und Wilmersdorf in der Nähe liegen. Die Personalsituation sei gut ohne Engpässe. Das Bad entspreche den Mindestanforderungen an Barrierearmut, Energieeffizienz und Klimaschutz; ein zentrales Energiecontrolling mit digitaler Infrastruktur bis Ende 2026 sei geplant. Der Senat sieht den Schwerpunkt auf dem Erhalt des Bades. Ausweiskontrollen bestehen seit Juli 2023, Videoüberwachung seit 2023 als Teil eines Maßnahmenpakets gegen unberechtigte Zutritte und Auseinandersetzungen im Einlassbereich; die BBB stellten laut eigener Einschätzung eine spürbare Verbesserung fest. Die Eintrittspreise wurden 2025 erstmals seit mehreren Jahren angepasst. Saisonumkleidekabinen können gegen Mietgebühr für eine Saison genutzt werden, kostenlose Umkleiden stünden nach Angabe der Regierung ausreichend zur Verfügung.

⚡ Einordnung

Die Anfrage wurde von der Abgeordneten Klara Schedlich (Bündnis 90/Die Grünen) eingereicht; die Antwort liegt vor und wurde im Namen des Senats von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport (in Vertretung: Christian Hochgrebe) erteilt, unter Einbeziehung einer Stellungnahme der Berliner Bäder-Betriebe (BBB). Die Antwort verweist zum Vergleich der Sicherheitslage auf die Schriftlichen Anfragen Nr. 19/17337 (13.11.2023), Nr. 19/20495 (1.10.2024) und Nr. 19/24408 (18.11.2025). Konkrete Kostenangaben zu Sanierungsmaßnahmen 2020–2026 liegen vor (zwischen rund 10.000 und 900.000 Euro je Maßnahme).

Quelle: Berlin, Dokument 19/26797, Wahlperiode 19, eingereicht 3. August 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.