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BerlinSchriftliche AnfrageDie Linke

📄 Planungsstand des künftigen Kreuzungsbahnhofs Biesdorf-Süd und Erschließung der angrenzenden Siedlungsgebiete

14. Oktober 2026Dokument 19/27201 · WP 19Berlin
Kristian Ronneburg
KreuzungsbahnhofNahverkehrstangente SüdU-BahnhofDenkmalschutzÖPNV-Erschließung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Anfrage betrifft den geplanten Kreuzungsbahnhof Biesdorf-Süd, an dem die neue Nahverkehrstangente Süd (eine S-Bahn-Strecke) auf die bestehende U-Bahnlinie U5 treffen soll. Es geht um den aktuellen Planungsstand, bauliche Fragen zum bestehenden U-Bahnhof sowie die Anbindung der angrenzenden Wohngebiete.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf, insbesondere die Siedlungsgebiete in Biesdorf und Karlshorst, sowie Fahrgäste der U5 und künftige Nutzer der Nahverkehrstangente Süd. Beteiligte Institutionen sind die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, die DB InfraGO, die BVG und die Landesdenkmalbehörden.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Der Fragesteller möchte wissen: Welchen Planungsstand haben Nahverkehrstangente Süd und Kreuzungsbahnhof, welche Varianten für Standort und Umsteigewege werden geprüft, ob ein Rückbau oder Umbau des bestehenden U-Bahnhofs nötig ist, wie der Denkmalschutz berücksichtigt wird, wie viele Bahnsteiggleise die U5 künftig haben soll, welche Kosten anfallen, mit welchen Betriebseinschränkungen während der Bauzeit zu rechnen ist, welche Bahnsteiglänge für die S-Bahn-Station vorgesehen ist, welche weiteren Schritte bis zur Umsetzung nötig sind, und wie die Busanbindung der Siedlungsgebiete Biesdorf und Karlshorst verbessert werden soll.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Senatsverwaltung antwortet, dass sich die Planung der Nahverkehrstangente Süd in der Grundlagenermittlung befindet. Bereits durchgeführt wurden eine Trassierungsstudie (technische Machbarkeitsprüfung), eine Fahrplanuntersuchung und eine eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchung; die Wirtschaftlichkeit für einen Betrieb mit S-Bahn-Halbzügen im 10-Minuten-Takt wurde nachgewiesen. Die Erarbeitung der verkehrlichen und betrieblichen Aufgabenstellungen hat begonnen. Konkrete Planungen und Kostenschätzungen für den Bahnhof Biesdorf-Süd sind laut Antwort erst Bestandteil weiterführender Planungen und Abstimmungen mit DB InfraGO, BVG, Denkmalschutzbehörden und den Bezirksämtern Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Für die neue S-Bahn-Station ist derzeit eine Bahnsteiglänge für Vollzüge vorgesehen, um künftige Fahrgastzahlen und Flexibilität bei Störungen zu ermöglichen. Zur Buszuführung aus dem Karlshorster Siedlungsgebiet wurde im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Bebauungsplan 11-158 berücksichtigt; konkrete Linienanpassungen erfolgen erst in der weiterführenden Planung mit der BVG. Zu vielen Detailfragen (Standortvarianten, Rückbau/Umbau des U-Bahnhofs, Denkmalschutzabstimmungen, Anzahl Bahnsteiggleise, Kosten, Betriebseinschränkungen während der Bauzeit, zusätzliche Zugänge, Baubeginn/Inbetriebnahme) verweist die Antwort auf die Schriftlichen Anfragen 19/26650 und 19/26985, ohne im vorliegenden Dokument selbst konkrete Zahlen oder Zeitpläne zu nennen.

⚡ Einordnung

Eingereicht wurde die Anfrage vom Abgeordneten Kristian Ronneburg (Die Linke) am 17. September 2026, die Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt datiert vom 6. Oktober 2026. Die Antwort verweist mehrfach auf die vorangegangenen Schriftlichen Anfragen 19/26650 und 19/26985, in denen weitere Details genannt sein sollen. Konkrete Kostenschätzungen, Zeitpläne für Baubeginn/Inbetriebnahme sowie Festlegungen zur Zahl der Bahnsteiggleise liegen laut Antwort noch nicht vor, da diese Bestandteil weiterführender Planungen seien.

Quelle: Berlin, Dokument 19/27201, Wahlperiode 19, eingereicht 17. September 2026

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.