❓ Vollsperrung eines Abschnitts der Hohenlohebahn im September 2026: Qualität des Schienenersatzverkehrs und Stand der Elektrifizierung
📋 Worum geht es?
Die Anfrage befasst sich mit der Vollsperrung eines Abschnitts der Hohenlohebahn zwischen Schwäbisch Hall-Hessental und Öhringen Hauptbahnhof vom 31. August bis 25. September 2026 wegen einer Gleiserneuerung. Während dieser Zeit fielen alle RE- und RB-Züge aus und wurden durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Die Fragesteller beziehen sich auf einen stimme.de-Artikel vom 11.9.2026, laut dem der Ersatzverkehr in der Region, insbesondere in Öhringen, kritisiert wurde.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen waren Zugfahrgäste auf der Verbindung Heilbronn–Crailsheim bzw. deren Teilstrecke Heilbronn–Schwäbisch Hall-Hessental, insbesondere Pendler und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sowie Reisende an Ersatzhaltestellen wie in Öhringen. Zuständige Institutionen sind das Land, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW), die Aufgabenträger und die Deutsche Bahn.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen die Landesregierung unter anderem: welche Beschwerden zu überfüllten Bussen, abweichenden Abfahrtszeiten, mangelhafter Beschilderung und langen Fußwegen ihr bekannt sind; wer für Planung, Ausschreibung und Steuerung des Ersatzverkehrs verantwortlich war; ob Ersatzhaltestellen wie in Öhringen barrierefrei waren; nach welchen Kapazitätsannahmen der Busersatzverkehr bemessen wurde und ob zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt wurden; welche vertraglichen Vorgaben für Information, Beschilderung und Echtzeitauskunft gelten; welche Kosten in welcher Trägerschaft entstanden sind; wie der Planungs- und Finanzierungsstand der Elektrifizierung zwischen Öhringen-Cappel und Schwäbisch Hall-Hessental ist und welche weiteren Vollsperrungen in den nächsten fünf Jahren geplant sind; sowie wie künftige Baumaßnahmen gebündelt und besser kommuniziert werden sollen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Dokument enthält nur die Anfrage; die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor. Die Fragesteller führen in der Begründung aus, dass laut einem stimme.de-Artikel vom 11.9.2026 der Ersatzverkehr zwischen Öhringen und Hessental wegen überfüllter Busse, abweichender Zeiten, mangelhafter Beschilderung und langer Fußwege zu Ersatzhaltestellen kritisiert wurde. Zudem weisen sie darauf hin, dass der Abschnitt zwischen Öhringen-Cappel und Schwäbisch Hall-Hessental weiterhin nicht elektrifiziert ist und mit Dieseltriebwagen bedient wird.
⚡ Einordnung
Eingereicht wurde die Kleine Anfrage von den AfD-Abgeordneten Anton Baron und Udo Stein am 6.10.2026, Eingang beim Landtag am 8.10.2026. Die im Text genannten Kritikpunkte (überfüllte Busse, abweichende Zeiten, mangelhafte Beschilderung, lange Fußwege) stützen sich laut Begründung auf einen Artikel von stimme.de vom 11.9.2026. Eine Antwort der Landesregierung ist im vorliegenden Dokument nicht enthalten.