📄 Initiativdrucksache 19/12402
📋 Worum geht es?
Die Anfrage befasst sich mit der hohen Bestellmenge von Psychopharmaka, insbesondere Quetiapin, in bayerischen Justizvollzugsanstalten. Es werden Unterschiede im Bestellverhalten der Einrichtungen sowie die damit verbundenen psychiatrischen Diagnosen thematisiert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Gefangene in bayerischen Justizvollzugsanstalten, insbesondere in Regensburg, Weiden, Amberg, Bernau und Kronach.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur hohen Bestellmenge von Quetiapin und anderen Psychopharmaka gestellt, sowie zur Zulässigkeit von Off-Label-Anwendungen und den Diagnosen der betroffenen Gefangenen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Staatsregierung erklärt, dass die Bestellmengen nicht zwingend den tatsächlichen Verbrauch widerspiegeln und dass eine statistische Erfassung der verabreichten Medikamente nicht erfolgt. Die Antwort thematisiert auch die Unterschiede in den Justizvollzugsanstalten und die Herausforderungen bei der Erhebung von Daten.