📄 Initiativdrucksache 19/13211
📋 Worum geht es?
In der Anfrage wird die besorgniserregende Entwicklung der Fischotterpopulation in Ostbayern thematisiert, die zu erheblichen Fraßschäden in der Teichwirtschaft führt. Die Staatsregierung wird gefragt, welche Maßnahmen sie ergreift, um den Schutzstatus des Fischotters auf EU-Ebene zu senken.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Teichwirte und Fischer in Bayern, insbesondere in Ostbayern, sowie die Kulturlandschaft, die durch die Fischotterpopulation gefährdet ist.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden folgende Fragen an die Staatsregierung gerichtet: 1. Welche Anstrengungen unternimmt die Staatsregierung, um den Schutzstatus des Fischotters von 'streng geschützt' auf 'geschützt' abzusenken? 2. Welche föderalen Bewertungen werden angestrebt, um die Situation in Bayern zu berücksichtigen?
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Staatsregierung bekräftigt ihre Unterstützung für die Teichwirte und erklärt, dass sie sich für eine Absenkung des Schutzstatus des Fischotters auf EU-Ebene einsetzt. Es wird auf die Notwendigkeit verwiesen, valide wissenschaftliche Daten zur Fischotterpopulation zu sammeln, um die Erhaltungszustände zu bewerten. Erste Ergebnisse eines Monitorings werden Ende 2026 erwartet.