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HessenKleine AnfrageAfD

❓ Multiresistente Keime aus Schlachthöfen

30. Juni 2021Dokument 20/6077 · WP 20Hessen
Claudia Papst-Dippel, Gerhard Schenk, Volker Richter
multiresistente KeimeSchlachthöfeAntibiotikaUmweltschutzTierhaltung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage thematisiert die Verbreitung multiresistenter Keime (MRE) aus Schlachthöfen und deren Eintrag in die Umwelt. Die Fragesteller erkundigen sich nach den Ergebnissen von Untersuchungen in Hessen und den Maßnahmen zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind Tierhaltungsbetriebe, Schlachthöfe, kommunale Kläranlagen sowie die Umwelt und die öffentliche Gesundheit.

🎯 Was wird gefragt?

Die Fragesteller fragen nach den Ergebnissen von Untersuchungen zu MRE in Abwässern, der zentralen Behörde für den Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung und den Maßnahmen zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass keine Daten zu MRE in Abwässern vorliegen und es keine zentrale Behörde für den Antibiotikaeinsatz in Hessen gibt. Es werden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Reduktion von MRE in Abwässern genannt, wie Ozonung und Ultrafiltration.

⚡ Einordnung

Die Fragesteller vermuten, dass multiresistente Keime durch Abwässer aus Schlachthöfen in die Umwelt gelangen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Einhaltung wasserrechtlicher Anforderungen nicht die Untersuchung auf multiresistente Keime umfasst. Die Antwort der Landesregierung bezieht sich auf die Überwachung durch Wasserbehörden und die Notwendigkeit kostenintensiver Verfahren zur Reduktion von MRE.

Quelle: Hessen, Dokument 20/6077, Wahlperiode 20, eingereicht 30. Juni 2021

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.