❓ Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge nach dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG)
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Förderung der Elektromobilität in Hessen und die Herausforderungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, insbesondere im Hinblick auf die Stromkapazität der öffentlichen Zuleitungen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mieter, Vermieter, Kommunen, Stromanbieter und die allgemeine Öffentlichkeit in Hessen.
🎯 Was wird gefragt?
Es werden Fragen zur Überprüfung der Kapazität öffentlicher Stromzuleitungen, den Ergebnissen dieser Überprüfung sowie zu zukünftigen Planungen der Landesregierung gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat eine Verteilnetzstudie in Auftrag gegeben, die die Kapazität der Stromverteilnetze in Hessen analysiert. Die Studie zeigt, dass in 25 % der untersuchten Niederspannungsnetze keine Überlastungen auftreten werden, während in 32 % Überlastungen wahrscheinlich sind. Der Netzausbaubedarf wird bis 2024 auf rund 570 Millionen Euro geschätzt.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die unzureichende Stromkapazität der Zuleitungen den Ausbau von Ladesäulen behindern könnte. Die Landesregierung plant, Strategien für den bedarfsgerechten Ausbau von Ladepunkten zu entwickeln und hat bereits eine Studie in Auftrag gegeben.