❓ Equiden und Wölfe
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Übergriffe von Wölfen auf Equiden, insbesondere Pferde, und fragt nach den Maßnahmen der Landesregierung zur Unterstützung der Halter. Es wird auf die Situation in Nordrhein-Westfalen verwiesen, wo es bereits zu Tötungen von Ponys durch Wölfe kam.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Pferdehalter in Hessen, insbesondere solche, die Equiden wie Ponys und Fohlen halten.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach den geplanten Maßnahmen der Landesregierung zur Unterstützung von Pferdehaltern bei Wolfsübergriffen, der Verbindung von Zäunen zur Wolfsabwehr mit den Empfehlungen zur Pferdehaltung, dem Einsatz von Herdenschutzhunden und der Unterstützung bei der Aufstallung von Pferden.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass Übergriffe von Wölfen auf Pferde in Deutschland kaum vorkommen. Es gibt Fördermaßnahmen für Halter von Equiden im Rahmen der neuen Förderrichtlinie Weidetierschutz. Lösungen für wolfsabweisende Zäune werden angeboten, und die Landesregierung empfiehlt den Einsatz von Herdenschutzhunden nicht.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Zunahme der Wölfe auch zu Problemen bei Rinderherden führen könnte. Die Landesregierung hat jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass Rinder verstärkt betroffen sind. Bei nachgewiesenen Wolfsübergriffen können Halter entschädigt werden.