❓ Vergabe von Slots am Frankfurter Flughafen
📋 Worum geht es?
In der Anfrage wird die Vergabe von Slots am Frankfurter Flughafen thematisiert, insbesondere die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Nutzung dieser Slots. Es wird auf die Reduzierung der Nutzungsquote und die damit verbundenen Herausforderungen für Fluggesellschaften eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Fluggesellschaften, Passagiere, die Fraport AG als Flughafenbetreiber sowie die Landesregierung von Hessen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage umfasst Fragen zur durchschnittlichen Passagierauslastung in den Jahren 2017 bis 2021, zur Angemessenheit der geplanten Nutzungsquote von 64 % und zu Gesprächen der Landesregierung mit der Bundesregierung oder der EU-Kommission über Vergabekriterien für Slots.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass die Passagierauslastung am Flughafen Frankfurt in den Jahren 2017 bis 2019 durchschnittlich zwischen 79,3 % und 79,6 % lag. Für 2020 und 2021 betrug die Auslastung 58,4 % bzw. 64,1 %. Die Landesregierung hält die geplante Nutzungsquote von 64 % für die Sommer-saison 2022 für angemessen, basierend auf Prognosen zur Nachfrage.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller, Dr. Dr. Rainer Rahn von der Alternative für Deutschland, äußern Bedenken hinsichtlich der Durchführung 'sinnloser Flüge' zur Slot-Sicherung und deren Umweltbelastung. Die Landesregierung lehnt solche Flüge ab. Es wird darauf hingewiesen, dass die EU-Kommission Maßnahmen zur Flexibilisierung der Slot-Nutzung in Betracht zieht.