❓ Beförsterung von Kommunal- und Privatwald durch den Landesbetrieb HessenForst
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Wiebke Knell thematisiert die Rolle des Landesbetriebs HessenForst bei der Beförsterung von Kommunal- und Privatwald. Es werden Fragen zur aktuellen Betreuungsfläche, den Gründen für Austritte von Kommunen aus der Beförsterung und den finanziellen Aspekten aufgeworfen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kommunen in Hessen, die Waldflächen besitzen, sowie die Waldbesitzer und der Landesbetrieb HessenForst.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerin fragt nach der Fläche des betreuten Kommunal- und Privatwaldes, der Entwicklung der Betreuungsfläche in den letzten zehn Jahren, den Kommunen, die aus der Beförsterung ausgestiegen sind, den Gründen für diese Austritte und den finanziellen Defiziten von HessenForst.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass die Gesamtwaldfläche in Hessen 894.180 Hektar beträgt. Der Landesbetrieb HessenForst betreut 63% des Körperschaftswaldes und 34% des Privatwaldes. In den letzten Jahren sind einige Kommunen aus der Betreuung ausgeschieden, was zu einem Rückgang der betreuten Fläche um 71.362 Hektar führte. Gründe für die Austritte sind individuelle Überlegungen der Waldbesitzer und Kritik am Preismodell von HessenForst.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung bedauert den Verlust an Betreuungsfläche und betont, dass weiterhin eine qualitativ hochwertige Betreuung angeboten wird. Die finanziellen Aspekte der Regelbeförsterung werden detailliert aufgeführt, einschließlich der Kosten und Erlöse von 2017 bis 2021.