❓ Finanz- und Personalmangel bei Nothilfeeinrichtungen für Frauen in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit den finanziellen und personellen Engpässen bei Nothilfeeinrichtungen für Frauen in Hessen, die durch die Corona-Pandemie verstärkt wurden. Es wird auf die Notwendigkeit von Hilfs- und Beratungsangeboten hingewiesen und die unzureichende Unterstützung durch das Land Hessen thematisiert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt sind, sowie die Nothilfeeinrichtungen in Hessen, die diese Frauen unterstützen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach den Gründen für die unzureichende finanzielle Unterstützung der Nothilfeeinrichtungen und ob eine Aufstockung der Mittel geplant ist. Zudem wird nach Maßnahmen zur Behebung der Personalsituation gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass seit 2018 insgesamt 3,4 Mio. € für Frauenhäuser zur Verfügung standen und 2022 die Mittel um 2 Mio. € erhöht wurden. Zudem wurden 3 Mio. € für coronabedingte Mehrbedarfe in den Jahren 2020 und 2021 bereitgestellt. Eine konkrete Zahl für den zusätzlichen Bedarf an Mitteln und Personal kann derzeit nicht beziffert werden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von der Fraktion der Alternative für Deutschland eingereicht. Die Landesregierung hat auf die gestiegenen Mittel für Frauenhäuser verwiesen und betont, dass die Umsetzung der Istanbul-Konvention im Fokus steht. Es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, die spezifischen Herausforderungen der Corona-Pandemie zu adressieren.