❓ Impfungen in Hessen gegen eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV)
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Daniela Sommer thematisiert die HPV-Impfungen in Hessen, insbesondere die Impfraten bei Jungen und Mädchen sowie die Auswirkungen der Impfungen auf die Gesundheit. Es wird untersucht, wie viele Impfungen seit 2007 abgerechnet wurden und welche Altersgruppen betroffen sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kinder und Jugendliche in Hessen, insbesondere Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 17 Jahren sowie Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage umfasst mehrere Fragen zu den durchgeführten Impfungen, den Impfquoten bei Jungen und Mädchen, der Altersstruktur der Geimpften sowie der Nutzung von Krebsvorsorgeuntersuchungen durch Frauen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet, dass seit 2018 die HPV-Impfung auch für Jungen eine Kassenleistung ist, jedoch nur etwa 18% der Jungen und 44% der Mädchen im Alter von 9 bis 17 Jahren vollständig geimpft sind. Die Daten zu Krebsvorsorgeuntersuchungen zeigen, dass von 453.957 Frauen, die die Untersuchung in Anspruch nahmen, nur 389 einen HPV-Test erhielten.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin hebt hervor, dass die HPV-Impfung für Jungen wichtig ist, um verschiedene Krebsarten zu verhindern. Die Landesregierung gibt an, dass die Impfungen überwiegend von Kinder- und Jugendärzten sowie Gynäkologen durchgeführt werden. Die Impfquote bei Jungen hat in den letzten Jahren zugenommen.