❓ Sicherstellung der Finanzierung der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften an den Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit den finanziellen Engpässen in den geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fachbereichen an den Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg. Die Fragestellerinnen weisen auf Haushaltsdefizite hin und fragen nach den Maßnahmen der Landesregierung zur Sicherstellung der Finanzierung.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg sowie die dortigen Fachbereiche für Geistes- und Sozialwissenschaften sowie die Studierenden dieser Fachrichtungen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragestellerinnen fragen nach den Schlussfolgerungen der Landesregierung zu den Haushaltsdefiziten, den Initiativen zur Bekämpfung der Unterfinanzierung, den Stellenstreichungen im Fachbereich 03 und den Auswirkungen auf die Ausbildung von Lehrkräften.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass es keine strukturelle Unterfinanzierung gibt und dass die Hochschulen über den Hessischen Hochschulpakt 2021-2025 finanziell abgesichert sind. Es wird auf die Autonomie der Hochschulen verwiesen, die für die interne Mittelverteilung verantwortlich sind.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung hebt hervor, dass die Hochschulen eine jährliche Steigerung des Sockelbudgets um 4 % erhalten. Es wird betont, dass die Hochschulen eigenverantwortlich mit ihren Budgets umgehen und Maßnahmen bei Defiziten ergreifen müssen. Die Fragestellerinnen äußern Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von Einsparungen auf die Lehre.