❓ Steuermittelverschwendung und Schaffung von Doppelstrukturen durch hessisches Streuobstwiesenzentrum
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Stefan Naas und Wiebke Knell befasst sich mit der Finanzierung und den Aufgaben des neuen hessischen Streuobstwiesenzentrums, das mit 478.000 Euro gefördert werden soll. Die Fragesteller äußern Bedenken hinsichtlich der Notwendigkeit und der Schaffung von Doppelstrukturen, da bereits bestehende Einrichtungen ähnliche Aufgaben erfüllen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kommunen, Vereine und Privatpersonen, die sich mit Streuobstwiesen beschäftigen, sowie die Landesregierung von Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach der konkreten Verwendung der Mittel, der Auswahl des Standorts, den Personalkosten und den Aufgaben des neuen Zentrums. Zudem wird die Sinnhaftigkeit der Ausgaben hinterfragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung beantwortet die Fragen detailliert, indem sie die geplanten Ausgaben aufschlüsselt und die Aufgaben des neuen Zentrums beschreibt. Es wird erklärt, dass das Zentrum als Ansprechpartner für Streuobstfragen in Hessen fungieren soll und dass die Entscheidung für den Standort auf einem Antrag des Main-Taunus Naturlandschaft und Streuobst e.V. basiert.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten eine Verschwendung von Steuermitteln und die Schaffung von Doppelstrukturen. Die Landesregierung hat auf die Fragen geantwortet und die geplanten Ausgaben sowie die Aufgaben des Streuobstwiesenzentrums konkretisiert. Das Projekt wird mit insgesamt 1 Million Euro bis zum Jahr 2025 gefördert.