❓ Einsatz von Wildwarnreflektoren an Leitpfosten zur Vermeidung von Verkehrsunfällen mit Wildbeteiligung
📋 Worum geht es?
In der Anfrage wird der Einsatz von Wildwarnreflektoren an Leitpfosten zur Vermeidung von Wildunfällen in Hessen thematisiert. Die Fragesteller hinterfragen die Entscheidung der Landesregierung, keine neuen Wildwarnreflektoren mehr zu genehmigen, und beziehen sich auf unterschiedliche Einschätzungen zur Wirksamkeit dieser Maßnahmen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Verkehrsteilnehmer, Wildtiere sowie die Landesregierung und Behörden, die für Verkehrssicherheit zuständig sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach der Anzahl der Wildunfälle in den letzten fünf Jahren, den entstandenen Sachschäden, den Verletzten, den Maßnahmen der Landesregierung zur Reduzierung von Wildunfällen und der Bewertung der Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass in den letzten fünf Jahren zahlreiche Wildunfälle registriert wurden, mit einem Gesamtschaden von über 500 Millionen Euro. Es wurden verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung von Wildunfällen beschrieben, darunter die Unterstützung einer Wildwarn-App. Die Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren wird als nicht belegt angesehen, basierend auf Studien des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wurde von den Abgeordneten der Freien Demokraten eingereicht. Die Landesregierung antwortet, dass seit 2019 keine neuen Wildwarnreflektoren mehr genehmigt werden. Die Ausgaben für Wildschutzzäune betrugen 866.088 Euro im Jahr 2020 und 32.840 Euro im Jahr 2021. Die Landesregierung verweist auf mehrere Studien, die keine positive Wirkung von Wildwarnreflektoren nachweisen konnten.