❓ Schaffung von bedarfsgerechten Versorgungsstrukturen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der Schaffung und Aufrechterhaltung bedarfsgerechter Versorgungsstrukturen im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hessen. Die Fragesteller wollen wissen, welche Daten zur Bedarfsplanung erhoben werden und wie die Landesregierung den Bedarf an stationären Versorgungsangeboten einschätzt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kinder und Jugendliche, die psychiatrische Versorgung benötigen, sowie die entsprechenden medizinischen Fachbereiche und Institutionen in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach den erhobenen Daten in stationären und ambulanten Fachbereichen, dem Mehrbedarf an stationären Angeboten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Berücksichtigung dieses Bedarfs im Krankenhausplan.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass keine Daten über freie Kapazitäten in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie erhoben werden. Im Jahr 2020 betrug die durchschnittliche Auslastung der Betten in Hessen 71,2 %, was keinen Mehrbedarf an stationären Angeboten ausweist.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller der AfD äußern Bedenken bezüglich der Datenerhebung zur Bedarfsplanung. Die Antwort der Landesregierung verweist auf die Nutzung von Krankenhausstatistiken und anderen Datenquellen, um die Versorgungssituation zu beurteilen. Es wird betont, dass derzeit kein Mehrbedarf an stationären Angeboten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie besteht.